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Mahir Saglik spielt seit 2000 mittlerweile schon zum vierten Mal in Paderborn © imago

Die Westfalen bescheren Interimstrainer Rene Müller einen erfolgreichen Einstand. Die "Löwen" enttäuschen. Volz fliegt vom Platz.

Paderborn - Der SC Paderborn hat im ersten Spiel unter Interimstrainer Rene Müller den Klassenerhalt perfekt gemacht.

Die Ostwestfalen setzten sich nach sechs Spielen ohne Sieg 2:0 (1:0) gegen 1860 München durch und schraubten ihr Punktekonto damit eine Runde vor Saisonschluss auf 42 Zähler.

Der frühere SCP-Profi Müller hatte den Verein nach der Entlassung von Stephan Schmidt am vergangenen Sonntag übernommen (ab 18.30 Uhr Hattrick XXL: HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1 ).

Nach Volz' Platzverweis geht nichts mehr

Mahir Saglik brachte Paderborn vor 9160 Zuschauern mit seinem dritten Saisontor früh in Führung (4.). Paderborn überzeugte mit Kampfeswille und fußballerisch, hatte es in den letzten 30 Minuten aber auch etwas leichter.

Sechzig-Verteidiger Moritz Volz sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (58.). Paderborn nutzte diese zahlenmäßige Überlegenheit prompt: Elias Kachunga machte mit seinem Tor (70.) den ersten Heimsieg seit dem 15. März perfekt (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Mutige Aufstellung

Müller hatte bereits mit der Aufstellung ein Zeichen gesetzt. Kapitän Markus Krösche saß auf der Bank, neben ihm nahm Angreifer Deniz Yilmaz Platz. Zudem ersetzte Daniel Brückner den gesperrten Thomas Bertels.

Brückner war es auch, der vor dem 1:0 den öffnenden Pass spielte. Nach der scharfen Flanke von Alban Meha drosch Saglik den Ball aus fünf Metern artistisch per Direktabnahme ins Tor.

Meha musste nach 23 Minuten und einem Foul von Volz angeschlagen vom Feld, für ihn kam Krösche doch noch (35464DIASHOW: Zweitliga-Torschützenkönige).

Viel mehr Chancen

Obwohl die Löwen nun etwas stärker aufkamen, hatten die Hausherren die große Chance zum zweiten Tor: Vrancic schloss einen Konter aus 16 Metern ab, traf jedoch nur den rechten Pfosten (31.).

In der zweiten Halbzeit stand Paderborn weitgehend sicher und ließ nur wenig zu. Brückner bereitete per Flanke auch das 2:0 vor, das Kachunga per Kopf erzielte.

Der SCP hatte seine besten Akteure in Christian Strohdieck und Vrancic. Bei München gefiel nur Arne Feick.

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