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Stürmer Daniel Ginczek ist derzeit von Borussia Dortmund ausgeliehen © getty

Daniel Ginczek entscheided mit zwei frühen Toren das Spiel und sichert seinem Klub den Verbleib in der Liga zwei.

Hamburg - Der FC St. Pauli hat den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga endgültig gesichert.

Die Hamburger gewannen ihr Heimspiel am 33. und vorletzten Saison-Spieltag gegen Aufsteiger Eintracht Braunschweig ohne größere Probleme mit 5:1 (2:0). (ab 18.30 Uhr Hattrick XXL: HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1 )

Damit bleiben den Hamburgern mit nunmehr 40 Punkten die nervenaufreibenden Relegationsspiele gegen den Drittliga-Dritten erspart. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Ginczek besorgt Vorentscheidung

Die Dortmunder Leihgabe Daniel Ginczek (7. und 11.) sorgte vor 29.063 im ausverkauften Stadion mit seinem Doppelpack für die frühe Vorentscheidung zugunsten des Kiez-Klubs, der nach zuvor nur einem Sieg aus sieben Begegnungen lange um den Verbleib in der 2. Liga zittern musste.

Fin Bartels (68.), Florian Bruns (71.) und Marius Ebbers (86.) gelangen die übrigen Treffer. Gianluca Korte (89.) erzielte das Ehrentor.

Kuscheltierregen für Publikumslieblinge

Für Bruns und Ebbers war es das letzte Heimspiel am Millerntor. Die beiden langjährigen Pauli-Spieler verlassen nach der Saison den Kiez-Klub.

Nach der Partie wurde das Duo frenetisch gefeiert. Die Fans verabschiedeten beide mit einem Kuscheltierregen.

Einseitige Partie

Die Gastgeber hatten in der ersten Halbzeit leichtes Spiel und kamen zu zahlreichen große Chancen, folglich wäre ein höherer Halbzeitstand möglich gewesen. Pech hatte unter anderem Dennis Daube in einer einseitigen Partie mit einem Pfostenschuss in der 35. Minute.

Braunschweig nahm fast gar nicht am Spiel teil und wirkte nach den Aufstiegsfeierlichkeiten müde und kraftlos. Allenfalls Standardsituationen sorgten für ein wenig Aufregung in St. Paulis Defensive.

Braunschweig nach der Pause engagierter

Es dürfte in der Halbzeit-Standpauke von Trainer Torsten Lieberknecht begründet liegen, dass die Niedersachsen nach dem Wechsel wesentlich engagierter zu Werke gingen. St. Pauli sah sich nach einer Stunde Spielzeit in der Rolle der Kontermannschaft.

Doch das 3:0 durch Bartels brach den letzten Widerstand der Eintracht, der vierte und fünfte Treffer waren eine logische Folge.

Bartels, Ginczek und Daube ragten bei den Gastgebern heraus, bei Braunschweig verhinderte Torhüter Daniel Davari Schlimmeres.