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Lars Bender legte den Grundstein für den Münchner 1:0-Sieg © getty

In seinem ersten Spiel als 1860-Coach feiert Uwe Wolf gegen St. Pauli einen 5:1-Sieg. Nach 22 Minuten ist das Spiel entschieden.

München - Dank des höchsten Sieges seit knapp 15 Monaten hat Interimstrainer Uwe Wolf 1860 München vorerst zurück in die Erfolgsspur geführt.

Im ersten Spiel nach der Entlassung von Coach Marco Kurz bezwangen die Löwen den FC St. Pauli mit 5:1 (4:1) und festigten ihren Platz im gesicherten Tabellenmittelfeld.

Die Hamburger mussten derweil den Kontakt zu den Aufstiegsplätzen nach der sechsten Auswärtspartie in Folge ohne Sieg abreißen lassen.

"Sind auf einem guten Weg"

"Wir sind zufrieden, die Mannschaft hat umgesetzt, was ich gefordert habe. Wir haben genauso gespielt, wie man gegen St. Pauli spielen muss und den Kampf angenommen", freute sich Wolf.

Sportdirektor Miroslav Stevic war voll des Lobes: "Ich bin froh, dass Uwe Wolf unter der Woche Super-Arbeit geleistet hat und die Mannschaft erreicht hat. Wenn wir so weiter spielen, sind wir auf einem guten Weg."

Vor 28.500 Zuschauern erwischten die Platzherren einen Blitzstart und sorgten durch Lars Bender (7.), Manuel Schäffler (11. ) und Fabian Johnson (22.) früh für klare Verhältnisse.

Hoilett lässt Hoffnung aufkeimen

St. Pauli gelang durch David Hoilett das zwischenzeitliche 1:3 (33.), bevor 1860 durch Benjamin Lauth (39.) und Torben Hoffmann (76.) erneut zuschlug.

Wolf hatte die Startformation der Löwen gegenüber der herben 1: 4-Niederlage beim MSV Duisburg am vergangenen Wochenende auf fünf Positionen verändert.

Im Tor erhielt Routinier Michael Hofmann den Vorzug vor dem bisherigen Stammtorhüter Philipp Tschauner. "Michael hat das Sieger-Gen", begründete Wolf seine Entscheidung. Doch auch dem Rest des Teams schien der Coach den Glauben an die eigene Stärke zurückgegeben zu haben.

Löwen überrennen St. Pauli

Die Münchener überrannten die Gäste in der rasanten ersten Halbzeit fast nach Belieben, profitierten dabei allerdings auch immer wieder von St. Paulis erheblichen Nachlässigkeiten im Abwehrverhalten.

Auch nach der Pause waren die Löwen die bessere Mannschaft, nahmen allerdings das Tempo ein wenig aus der Partie.

Im 1860-Trikot waren Schäffler, Lauth und Antonio Rukavina die besten Akteure. Bei St. Pauli erreichte kein Spieler annähernd Normalform.

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