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Duisburgs Christian Tiffert unterliegt Aachens Christian Fiel (r.) im Kopfballduell © getty

Mit einem 2:1 in Aachen schiebt sich Duisburg nahe an Rang drei ran. MSV-Coach Neururer hat ein glückliches Händchen.

Aachen - Der MSV Duisburg hat seine Erfolgsserie unter Trainer Peter Neururer fortgesetzt und endgültig die Aufstiegsränge ins Visier genommen.

Der MSV feierte durch ein 2:1 (1:1) im Verfolgerduell bei Alemannia Aachen den ersten Sieg seit 20 Jahren auf dem Tivoli und zog am bisherigen Tabellenvierten 1. FC Kaiserslautern vorbei.

Mit 35 Punkten haben die Duisburger, die in nun neun Spielen unter Neururer noch ungeschlagen sind, noch vier Punkte Rückstand auf die SpVgg Greuther Fürth auf dem Relegationsrang.

Die Aachener sind nach der zweiten Heimniederlage der Saison mit sechs Zählern Rückstand Sechster.

Neururer und Hübner vor Vertragsverlängerung

Peter Neururer winkt aufgrund seiner beeindruckenden Erfolgserie nun die Vertragsverlängerung in Duisburg.

"Ich gehe davon aus, dass diese Woche bereits alles fix gemacht wird", sagte Klub-Boss Walter Hellmich nach dem Spiel. Auch Bruno Hübner stellte Hellmich einen neuen Kontrakt in Aussicht.

Neururer hatte einen Vertrag bis zum Saisonende erhalten. Im Aufstiegsfall würde automatisch eine Verlängerung um ein Jahr in Kraft treten. Auch Hübner besitzt derzeit noch einen Vertrag bis zum Saisonende.

Schnelle Duisburger Antwort

Szilard Nemeth (35.) brachte die Aachener mit seinem sechsten Saisontor in Führung.

131 Sekunden später gelang Cedrick Makiadi, der bereits beim 3:2 des MSV im Hinspiel alle drei Treffer erzielt hatte, mit seinem elften Saisontor der Ausgleich. Änis Ben-Hatira (83.) schoss die Gäste unter Mithilfe von Alemannia-Torhüter Thorsten Stuckmann zum Sieg.

Treffer Zufallsprodukte

Die von Neururer als "Schlüsselspiel" bezeichnete Partie bot den 20.200 Zuschauern auf dem ausverkauften Tivoli viel Kampf und Krampf.

Die beiden Treffer in der ersten Halbzeit waren eher Zufallsprodukte. Nach einem verunglückten Versuch von Matthias Lehmann traf Nemeth allerdings mit einem sehenswerten Drehschuss in den Winkel.

Makiadi nutzte nach einem Eckball die Konfusion in der Alemannia-Abwehr und stocherte den Ball über die Linie.

Stuckmann patzt

Im zweiten Durchgang bot sich ein ähnliches Bild. Beide Teams spielten mit viel Leidenschaft, aber ohne Kreativität.

Ein Fehler von Stuckmann, der sich einen harmlosen Schuss Ben-Hatiras selbst ins Tor boxte, entschied das Spiel. Allerdings war dem Alemannia-Keeper auch die Sciht bedeckt.

Beste Spieler bei den Gastgebern waren die Innenverteidiger Seyi Olajengbesi und Lukasz Szukala. Beim MSV gefielen vor allem Björn Schlicke und Adam Bodzek.

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