vergrößernverkleinern
Ömer Toprak (r.) erzielt den Führungstreffer, Stuckmann (l.) sieht alt aus © getty

Freiburg bleibt durch den sechsten Rückrunden-Sieg in Folge souveräner Tabellenführer und darf vom Aufstieg träumen.

Freiburg - Der SC Freiburg hat auf dem Weg in Richtung Aufstieg in die Bundesliga mit dem sechsten Sieg in Folge einen Vereinsrekord aufgestellt.

Die Mannschaft von Trainer Robin Dutt gewann im Duell der ehemaligen Erstligisten gegen Alemannia Aachen mit 2:1 (1:0) und hat nun schon sieben Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz drei.

"Es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben über 90 Minuten das Spiel bestimmt und unseren Vorsprung ausgebaut", freute sich Dutt. "In der zweiten Halbzeit kam Aachen mal ein bisschen auf, aber sie hatten keine Torchancen. Wir hätten eher das zweite Tor nachlegen müssen."

Fehler von Stuckmann

Vor 18.800 Zuschauern erzielte Ömer Toprak bereits in der elften Minute den Führungstreffer für den alten und neuen Tabellenführer.

Begünstigt von einem Stellungsfehler von Gästetorhüter Thorsten Stuckmann köpfte der Deutsch-Türke einen Eckball von Julian Schuster aus drei Metern Entfernung ein.

Szukala gleicht aus

Nach dem Seitenwechsel verstärkte die Alemannia ihre Angriffsbemühungen und wurden dafür mit dem Ausgleichstor von Abwehrspieler Lukasz Szukala in der 61. Minute belohnt.

Die Gastgeber hatten Pech, dass ihnen in der 32. Minute ein klarer Foulelfmeter - Stuckmann hatte Freiburgs Stürmer Tommy Bechmann im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht - durch Schiedsrichter Christian Dingert verwehrt wurde.

Entscheidung durch Bechmann

Bechmann sorgte dann aber in der 88. Minute mit seinem vierten Saisontreffer für den Sieg der Gastgeber.

"Wir haben verdient den Ausgleich gemacht, aber am Ende leider noch einmal nicht aufgepasst. Wir hätten einen Punkt verdient gehabt", fand Aachens Keeper Stuckmann.

Yacine Abdessadki und Ömer Toprak waren die stärkten Akteure im Team vom Breisgau.

Bei den ersatzgeschwächten Gästen, denen immerhin das erste Auswärtstor 2009 gelang, verdienten sich Benjamin Auer und Lewis Holtby die Bestnoten.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel