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Trainer Uwe Wolf feierte mit dem TSV 1860 den zweiten Sieg in Folge © getty

In einem rasanten Bayern-Derby beißen die Löwen früh zu. Ingolstadt dreht zunächst das Spiel, ehe die Münchner wieder antworten.

Der Absturz des FC Ingolstadt in der Zweiten Liga setzt sich fort.

Der Aufsteiger unterlag daheim in einem in der ersten Hälfte ereignisreichen oberbayerischen Derby gegen 1860 München mit 2:3 (2:3) und wartet in der Rückrunde immer noch auf ein Erfolgserlebnis.

Nach der vierten Niederlage im sechsten Spiel in diesem Jahr gerät auch FC-Trainer Thorsten Fink immer mehr unter Druck.

Bereits vor der Partie hatte es erste kritische Stimmen von Seiten des Vorstandes gegen den Ex-Profi von Bayern München gegeben.

Zweiter Sieg unter Wolf

Dagegen konnte 1860 auch im zweiten Spiel unter Trainer Uwe Wolf seinen Aufwärtstrend fortsetzen und nach dem 5:1 gegen St. Pauli den zweiten Dreier in Folge landen.

Während die Abstiegsgefahr für Ingolstadt immer akuter wird, gelang den Löwen der Sprung ins gesicherte Mittelfeld.

Die Münchner waren vor 10.500 Zuschauern im ausverkauften Stadion in Ingolstadt bereits in der 2. Minute durch einen platzierten Schuss von Benny Lauth in Führung gegangen.

In der 28. Minute fiel der Ausgleich durch einen von Daniel Jungwirth verwandelten Foulelfmeter. Vorausgegangen war eine Attacke von Antonio Rukavina an Valdet Rama. Für den FCI war es der erste Treffer seit 461 Minuten.

Ingolstadt dreht das Spiel

In der 34. Minute sorgte Steffen Wohlfarth nach tollem Zuspiel von Jungwirth überraschend sogar für das 2:1 der Gastgeber.

Doch die Freude darüber währte nicht lange: Nach einem Freistoß von Michael Schick köpfte Markus Thorandt zunächst zum 2:2 ein, kurz vor der Pause gelang Lars Bender nach Flanke von Lauth dann erneut die Führung für die Sechziger (41.).

Viele Fehler nach der Pause

Nach dem Wechsel war das Spiel von vielen Fehlern geprägt. Ingolstadt war zwar um den Ausgleich bemüht, es fehlten aber die spielerischen Mittel.

Beste Spieler beim FCI waren Jungwirt und Wohlfarth. Der TSV 1860 hatte in Lauth und Bender seine auffälligsten Akteure.

In der vor der Pause turbulenten Partie schickte Schiedsrichter Torsten Kinhöfer (Herne) beide Trainer kurz vor der Pause wegen Reklamierens auf die Tribüne.

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