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Fürths agiler Sami Allagui erzielte das 2:1 gegen Oberhausen © getty

Greuther Fürth untermauert seine Aufstiegsambitionen. Die Möhlmann-Crew gewinnt gegen Rot-Weiß Oberhausen.

Fürth - Die SpVgg Greuther Fürth hat ihre Ambitionen auf den ersten Aufstieg in die Bundesliga untermauert.

Die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann gewann trotz einer lange nicht erstligareifen Leistung 3:1 (0:1) gegen Aufsteiger Rot-Weiß Oberhausen und rückte auf Platz zwei vor.

Für RWO war es die erste Niederlage in der Rückrunde nach zuletzt drei Siegen in Folge.

Traumtor von Terranova

Mike Terranova hatte Oberhausen mit einem Traumtor Marke Tor des Monats in Führung gebracht (13.).

Doch ein Eigentor von Tim Reichert (65.), Sami Allagui (67.) und Cidimar (88.) bescherten Fürth den zweiten Sieg in Serie.

Nervöser Beginn

Fürth begann vor 7500 Zuschauern äußerst nervös und setzte Möhlmanns Vorgabe ("wir müssen kämpferisch besser sein") zunächst nicht um.

Terranova nutzte gleich die erste Chance der Gäste, als er einen Abschlag von Torhüter Sören Pirson aus rund 30 Metern per Drehschuss über den verdutzten Fürther Keeper Stephan Loboue hinweg versenkte. Es war Terranovas viertes Saisontor.

"In Unterzahl besser"

Die SpVgg brachte den Erfolg mit zehn Mann über die Bühne, nachdem Stephan Schröck in der 69. Minute nach wiederholtem Foulspiel Gelb-Rot gesehen hatte.

"Wir haben die erste Halbzeit etwas verpennt", gab Allagui zu. "Aber dann haben wir die Zweikämpfe angenommen, ein gutes Spiel abgeliefert und sogar in Unterzahl besser gespielt."

Keeper Pirson patzt

Thomas Schlieter hätte erhöhen können, doch Daniel Felgenhauer rettete auf der Linie geklärt. Die einzige nennenswerte Chance der Gastgeber vergab Torjäger Stefan Reisinger kurz vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Fürth das Tempo, blieb aber lange harmlos.

Dem Ausgleich ging ein Pass des eingewechselten Cidimar aus Abseitsposition voraus. Beim 2:1 patzte Oberhausens Torwart Pirson, der den Ball Allagui vor die Füße fallen ließ und dem Angreifer seinen 14. Saisontreffer ermöglichte.

Bei den Gastgebern verdienten sich Loboue und Allagui die Bestnoten, bei Rot-Weiß wussten vor allem Schlieter und Embers zu gefallen.

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