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Cedric Makiadi (l.) markierte die Führung für den MSV, wurde dann verletzt ausgewechselt © getty

Über eine Stunde lang tasten sich der MSV und der 1. FC Nürnberg im Montagsspiel nur ab. Dann fallen in 20 Minuten vier Tore.

München - Der MSV Duisburg bleibt unter Trainer Peter Neururer weiterhin ungeschlagen, im Kampf um den Wiederaufstieg mussten die Zebras aber einen Rückschlag hinnehmen.

Die Duisburger mussten sich zum Abschluss des 23. Spieltages der Zweiten Liga gegen den 1. FC Nürnberg nach einer turbulenten Schlussphase mit einem 2:2 (0:0) begnügen.

Trotz des zehnten Spiels ohne Niederlage unter Neururer beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz für den Tabellenvierten fünf Punkte.

Die Gäste, die seit dem 16. November auf einen Auswärtssieg warten, liegen zwei Zähler hinter dem MSV auf Rang sechs.

Turbulente 20 Minuten

Die letzten 20 Minuten hatten es dabei in sich.

Zunächst brachte Cedrick Makiadi die Gastgeber mit seinem zwölften Saisontor auf die Siegerstraße (71.), ehe Isaac Boakye mit einem indirekten Freistoß aus fünf Metern (75.) und Albert Bunjaku (89.) für den Club die Wende schafften.

Doch der MSV schlug durch Dorge Rostand Kouemaha in der Nachspielzeit nochmal zurück (90.+3).

Die 15.054 Zuschauer in der MSV-Arena sahen eine ganz schwache erste Hälfte. Beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Fehlpässe im Spielaufbau, klare Torchancen blieben daher Mangelware.

Pfostenschuss von Tiffert

Beim MSV, der meist mit langen Bällen versuchte, die gut geordnete Nürnberger Abwehr zu knacken, sorgte einzig Innenverteider Markus Brzenska mit einem Kopfball für Gefahr (14.).

Die Gäste scheiterten bei einer Doppelchance durch Mike Frantz und Christian Eigler am Duisburger Schlussmann Tom Starke (38.).

Nach dem Wechsel kam etwas mehr Tempo in die Begegnung.

MSV-Torjäger Makiadi scheierte zunächst an Torhüter Raphael Schäfer, den Nachschuss setzte Christian Tiffert über das Tor (59.). Sechs Minuten später hatte Tiffert Pech, als sein Schuss am Pfosten landete.

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