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Aachens Stürmer Benjamin Auer (l.) im Hinspiel-Duell gegen Freiburgs Ömer Toprak © imago

Der Spitzenreiter will gegen Aachen für die Saison-Vorentscheidung sorgen. Profitiert Mainz gegen Augsburg vom Pokal-Schwung?

München - Der SC Freiburg kann mit einem Sieg gegen Alemannia Aachen (ab 13.45 Uhr LIVE) einen weiteren großen Schritt Richtung Aufstieg machen.

Die Pokalhelden des FSV Mainz 05 wollen gegen den FC Augsburg den Schwung aus dem 1:0 gegen Schalke 04 mitnehmen, und die SpVgg. Greuther Fürth kann sich keinen Patzer erlauben.

Schließlich hat der viertplatzierte MSV Duisburg, der am Montagabend den 1. FC Nürnberg empfängt, nur vier Punkte Rückstand und lauert auf einen Ausrutscher der Franken. Im Tabellenkeller tritt Rot Weiss Ahlen im ersten Spiel ohne den beurlaubten Trainer Christian Wück beim Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden an.

Sport1.de hat die wichtigsten Infos zu den Sonntagsspielen der Zweiten Liga.

SC Freiburg - Alemannia Aachen:

Die Breisgauer haben mit einer makellosen Rückrunde (15 Punkte aus fünf Spielen) ihre Ansprüche auf die Bundesliga-Rückkehr eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Mit zehn Punkten Vorsprung auf Platz vier thront die Mannschaft von Trainer Robin Dutt an der Spitze.

"Die Freiburger geben in der Liga den Takt an", sagt Aachens Coach Jürgen Seeberger. Die Alemannen haben sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz und müssen dringend punkten ? sonst dürfte der Zug nach oben abgefahren sein.

Von zehn Heimspielen gewann Freiburg acht, von bislang zwölf Heimauftritten gegen Aachen neun. Fehlen wird dem Spitzenreiter gegen seinen "Lieblingsgegner" wohl Jonathan Jäger (Muskelfaserriss). Vitali Rodionov hat dagegen seine Sprunggelenk-Probleme überwunden, Daniel Schwaab seine Gelbsperre abgegessen.

Bei Aachen sind Benjamin Auer und Mathias Lehmann angeschlagen, Jochen Seitz und Stephan Straub fehlen.

FSV Mainz 05 - FC Augsburg:

Durch den Pokalcoup über Schalke haben die Mainzer neues Selbstvertrauen, wollen endlich den zweiten Heimsieg der Rückrunde und Platz zwei behaupten. Die Partie gegen Augsburg wird aber kein Selbstläufer: "Manchmal ist ein Zweitliga-Spiel unangenehmer als ein Match gegen einen Erstligisten", weiß Trainer Jörn Andersen.

Mainz blieb in den fünf ausgetragenen Rückrundenspielen ungeschlagen, verbuchte dabei aber drei Mal ein Remis. Und: Als einziges Liga-Team hat der FSV daheim (16) weniger Zähler geholt als auswärts (24).

Augsburg schaffte erst zwei Rückrunden-Punkte, blieb dreimal ohne Tor. Coach Holger Fach muss auf Andrew Sinkala und Sandor Torghelle (beide gelbgesperrt) verzichten. Lars Müller (Muskelfaserriss) ist verletzt wie Marco Küntzel und Roland Benschneider (Sprunggelenk und Kreuzbandriss).

Fraglich ist zudem der Einsatz von Tobias Werner und Daniel Baier. "Jetzt kann der eine oder andere zeigen, dass er unbedingt in die Mannschaft rein will", sagt Fach.

SpVgg Greuther Fürth - Rot-Weiß Oberhausen:

Fürth, Dritter mit einem Punkt Rückstand auf Mainz, ist zu Hause seit acht Partien unbesiegt.

Die bislang einzige Heimpleite in dieser Saison kassierte das Team mit der besten Offensive (47 Tore) am 22. September beim 0:1 gegen Kaiserslautern. Die zuletzt sechs Mal unbesiegten Oberhausener kommen mit drei Siegen in Serie.

"Ich bin zuversichtlich, dass die Jungs eine gute Leistung bringen", sagt Trainer Benno Möhlmann, warnt aber zugleich vor den Gästen aus dem Ruhrgebiet: "Oberhausen kann nur überraschen."

Ingolstadt - 1860 München

Nach dem 0:1 bei Direktkonkurrent Osnabrück steht Ingolstadt im Bayern-Derby stark unter Druck. Das bislang schwächste Rückrunden-Team wartet seit fünf Auftritten auf einen Dreier und seit 433 Minuten auf einen Torerfolg. Zuhause spielten die Oberbayern zuletzt dreimal Remis.

Die "Löwen" (nur ein Zähler aus den letzten drei Gastauftritten), landeten im ersten Spiel unter Neucoach Uwe Wolf mit dem 5:1 gegen St. Pauli einen Befreiungsschlag. Mit einem Sieg und dann zwölf Punkten Vorsprung setzen sich die Münchener wohl endgültig von den Abstiegsplätzen ab.

"Ich erwarte von der Mannschaft, dass der Funke vom Feld auf die Tribüne überspringt", so Wolf. "Wir werden couragiert nach vorne spielen. Dafür ist Rennen und Kämpfen unerlässlich."

Rot Weiss Ahlen - SV Wehen Wiesbaden:

Ahlen gewann nur eines seiner letzten acht Spiele. Beim jüngsten 0:0 in Rostock blieb der Aufsteiger jedoch erstmals seit 21. November (3:0 gegen Ingolstadt) ohne Gegentor.

Nach vier Niederlagen in Folge hat Schlusslicht Wehen den Kontakt zum rettenden Ufer bereits abreißen lassen.

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