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Michael Frontzeck ist seit Oktober 2012 Trainer des FC St. Pauli © getty

Die Kiezkicker ringen Frankfurt glücklich nieder, Verhoek und ein anderer Neuzugang treffen. Beim FSV fliegt Teixeira runter.

Hamburg - Der langjährige Bundesligist FC St. Pauli hat sich durch den dritten Heimsieg der Saison in die Spitzengruppe der 2. Bundesliga geschoben.

Die Hamburger besiegten den bisher punktgleichen FSV Frankfurt mit 2:1 (1:0) und verbesserten sich mit elf Zählern zunächst auf Rang vier (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Ausgerechnet John Verhoek, der in der vergangenen Spielzeit noch zehn Saisontore für den FSV erzielt hatte (3.), brachte Pauli in Führung. Neuzugang Marc Rzatkowski (58.) legte mit seinem ersten Pflichtspieltreffer für die Hamburger nach.

Der besseren Mannschaft aus Frankfurt gelang nur noch der Anschlusstreffer durch ein Eigentor von Marcel Halstenberg (63.). Nils Teixeira sah wegen zwei Fouls innerhalb von sechs Minuten Gelb-Rot (89.) (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) .

Start nach Maß

"Ich kann nicht unbedingt sagen, dass wir die bessere Mannschaft waren", meinte Pauli-Coach Michael Frontzeck bei Sky: "Frankfurt hat es gut gemacht und wir mussten uns mächtig strecken."

Vor 27.863 Zuschauern am Millerntor erwischten die Kiez-Kicker einen Start nach Maß.

Nach einer scharfen Hereingabe von Kevin Schindler reagierte Verhoek schneller als FSV-Neuzugang Joan Oumari und ließ seinem letztjährigen Mitspieler Patric Klandt im Frankfurter Tor keine Chance.

Danach waren die Gäste das etwas bessere von zwei wenig überzeugenden Teams.

Thy im Abseits

Die zweite Halbzeit hätte beinahe erneut mit einem Blitztor von Pauli begonnen, doch Lennart Thy stand beim Abspiel von Christopher Buchtmann minimal im Abseits.(749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Frankfurt war weiter besser, doch Pauli traf erneut. Dabei hatte der aus Bochum gekommene Rzatkowski aber Glück: Er hatte den Ball nicht richtig getroffen, dieser hoppelte jedoch aus 20 Metern in Tor.

Noch kurioser das 2:1: Edmond Kapllani schoss den Ball hoch in die Luft, der Albaner ging mit Pauli-Keeper Philipp Tschauner und Halstenberg zu Boden, vom Hinterteil des Außenverteidigers flog der Ball ins Tor.

Tschauner und Halstenberg waren trotz dieser Szene die besten Spieler ihres Teams. Bei den Hessen gefielen Denis Epstein und Kapllani.

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