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Die Kaiserslauterer empfangen Fürth zum Aufstiegsduell. Bei den "Löwen" muss sich gegen St. Pauli der Interimscoach bewähren.

München - Im Kampf um den Anschluss an die Aufstiegsplätze stehen sich zum Abschluss des 23. Spieltages am Montagabend (ab 20 Uhr LIVE ) der MSV Duisburg und 1. FC Nürnberg gegenüber.

In der Partie zwischen dem Vierten und dem Achten geht es für die beiden Bundesliga-Absteiger darum, den Rückstand auf die Spitzenplätze zu verringern.

Sechs Punkte trennen den MSV von Platz drei, auf dem der FSV Mainz 05 nach dem 1:1 gegen den FC Augsburg steht. Acht Zähler beträgt der Rückstand der Nürnberger auf den Relegationsrang.

Punkteteilung unwahrscheinlich

"Für beide Mannschaften geht es um sehr viel. Beide Mannschaften müssen gewinnen", meint Nürnbergs Trainer Michael Oenning.

Ein Unentschieden hilft keinem wirklich weiter, eine Punkteteilung ist aber auch nicht sehr wahrscheinlich: Keins der letzten zehn Pflichtspiele zwischen beiden Klubs endete mit einem Unentschieden. Sechs Mal gewann der MSV, vier Mal der FCN.

Zwei Spitzenspiele in einer Woche

Für die Duisburger, die unter Trainer Peter Neururer bereits seit neun Spielen ungeschlagen sind und die direkte Rückkehr ins Oberhaus wieder fest im Blick haben, beginnt mit dem Spiel gegen Nürnberg die "Woche der Hochkaräter".

Denn am Sonntag kommt mit dem souveränen Tabellenführer SC Freiburg der nächste ehemalige Bundesligist in die MSV-Arena.

Neues Leben dank Neururer

Doch die Duisburger haben allen Grund, den beiden Spitzenspielen optimistisch entgegen zu blicken.

Seit Neururers Dienstantritt am 16. November 2008 haben die "Zebras" nicht mehr verloren und kletterten mit fünf Siegen und vier Unentschieden vom elften auf den vierten Platz.

"Der Trainer hat neues Leben in die Mannschaft gebracht", sagt Klubchef Walter Hellmich, der den auslaufenden Vertrag des Trainers und auch den Kontrakt von Sportchef Bruno Hübner am liebsten sofort verlängern würde.

Doch Neururer zögert. "Über einige Details" müsse man sich erst noch unterhalten, so der Coach.

Nürnberg sinnt auf Revanche

Die Duisburger Serie findet Nürnbergs Trainer "aller Ehren wert", doch natürlich will Michael Oenning den Lauf der Meidericher stoppen.

Mit 33 Punkten liegt der FCN schließlich nur zwei Zähler hinter dem MSV. Mit einem Auswärtssieg würden die Franken am direkten Konkurrenten vorbeiziehen und sich nebenbei für die Niederlage im Hinspiel revanchieren.

Beim 0:1 am 29. September kassierte der Club seine bisher einzige Heimpleite. "Das war mit die unnötigste Niederlage in meiner Trainerlaufbahn ? da könnten wir etwas gutmachen", meint Oenning.

Eigler und Kluge zurück im Kader

Die Nürnberger verloren nur eine der letzten elf Partien, blieben aber auswärts zuletzt viermal sieglos. Von 19 Auftritten in Duisburg gewann der Club nur zwei, der letzte Sieg beim MSV liegt bereits 24 Jahre zurück.

Die Hoffnung, dass es endlich wieder mit einem Auswärtssieg klappen könnte, wird auch durch die entspannte Personalsituation genährt. Stürmer Christian Eigler ist nach seiner Gelbsperre wieder einsatzbereit, Peer Kluge kehrt nach auskurierter Grippe in den Kader zurück.

Beim MSV fehlen die Langzeitverletzten Tobias Willi und Tiago.

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