SPORT1-Experte Christian Beeck bescheinigt Kaiserslautern eine gute Trainerwahl. Union Berlin lobt er für nachhaltige Arbeit.

Hallo Zweitliga-Freunde,

nach dem 7. Spieltag gibt es einen neuen Tabellenführer.

Die Eisernen aus Berlin haben mit Ihrer konstanten Leistungskurve und nachhaltiger Arbeit gezeigt, wie schnell man ganz oben stehen kann.

Allerdings muss gleichzeitig erwähnt bleiben, dass dieses Tabellenbild in dieser Saison schon sehr speziell ist. Diese extreme Punktedichte zwischen den Tabellenrängen bietet außergewöhnliche Spannung. Man sollte es aber auch nicht überbewerten, um nicht vom Wesentlichen in der Trainingswoche abzurücken.

Geschmack auf mehr

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Bemerkenswert hat sich aus meiner Sicht der 1. FC Köln gezeigt.

Das gesamte Team hat die gesteigerte Erwartungshaltung (auch durch den Transfer von Patrick Helmes) mit einer starken Mannschaftsleistung ausbalanciert und Geschmack auf weitere Auftritte gemacht.

Man merkt deutlich, wie professionell die Saisonziele derzeit angegangen werden.

Dass die Euphorie in der Domstadt nun schnell wachsen wird, ist selbstverständlich. Wie ich aber meinen ehemaligen Kollegen Jörg Schmadtke kenne, wird er schon die richtigen Bremsen betätigen, um am Ende den Aufstieg zu schaffen.

Richtige Trainer in Kaiserslautern

In Kaiserslautern ist nun ebenfalls der richtige Trainer gefunden worden.

Der Versuch mit Oliver Schäfer wurde schnell beendet und mit Kosta Runjaic ein Trainer verpflichtet, der auf seinen bisherigen Stationen in erster Linie konsequente Arbeit nachgewiesen hat.

Das wird den Pfälzern gut tun. Sie haben in den letzten Partien einige Punkte verschenkt.

Qualitativ hochwertige Truppe

Im Tabellenkeller ist der FC Ingolstadt nun scheinbar richtig angekommen.

Diese Mannschaft ist auf dem Papier eine qualitatv sehr hochwertige Truppe, nur scheint es Ihr nicht möglich, das auch auf dem Platz zu zeigen.

Für Marco Kurz wird es keine leichte Aufgabe sein, in den kommenden Spielen das Mittelfeld der Tabelle zu sehen.

Brisanter Spieltag

Am kommenden Spieltag geht es bereits mit den Paarungen am Freitag äußerst brisant los.

In der Alten Fösterei steht das Spitzenspiel gegen Greuther Fürth an und in Köln gegen den FCK wird ebenfalls intensives Fußballklima auf Punkt eins der Tagesordnung stehen.

Euer Christian Beeck

Christian Beeck absolvierte während seiner Profilaufbahn insgesamt 79 Bundesliga- und 88 Zweitligaspiele. Neben Union Berlin war er unter anderem für Hansa Rostock, Fortuna Düsseldorf und Energie Cottbus am Ball. Für Union und Cottbus war Beeck nach seiner aktiven Zeit als Spieler auch im Management tätig. Für SPORT1 analysiert der 41-Jährige ab dieser Saison das Geschehen rund um die Zweite Liga.

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