vergrößernverkleinern
Kölns Rückkehrer Helmes (l.) im Duelle mit Lauterns Orban © getty

Der FCK stoppt seinen Negativtrend und dominiert in Köln. Der FC rückt trotz des Remis auf Rang zwei vor. Helmes enttäuscht.

Köln - Der 1. FC Kaiserslautern hat im ersten Spiel unter dem neuen Coach Kosta Runjaic den Siegeszug des 1. FC Köln in der Zweiten Liga gestoppt.

Die Pfälzer kamen beim Debüt des am Montag verpflichteten Trainers zu einem 0:0 bei den Rheinländern. (749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Die weiter ungeschlagenen "Geißböcke" rückten durch das Remis beim Heimdebüt von Ex-Nationalspieler Patrick Helmes dennoch auf Platz zwei vor. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Dennoch wurde der Aufwärtstrend nach den zuvor deutlichen Siegen gegen Erzgebirge Aue (4:1) und bei Energie Cottbus (4:0) am 8. Spieltag gestoppt. (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Runjaic zufrieden

Markus Karl sang nach dem Spiel ein Loblied auf seinen neuen Trainer. "Er hat brutales Fachwissen", sagte Kaiserslauterns Mittelfeldspieler bei "Sky": "Ich habe noch nie jemanden gesehen, der so strukturiert arbeitet. Entsprechend waren wir heute stark verbessert."

Runjaic zeigte sich ebenfalls zufrieden: "Köln ist im Moment das Top-Team. Wir haben viele kleine Teilziele heute erreicht." Doch auch die Kölner waren nicht frustriert. "Für uns ist das okay, wir nehmen den Punkt mit", sagte Mittelfeldspieler Matthias Lehmann.

Spannung bis zum Schluss

Die Partie der Bundesliga-Gründungsmitglieder und Aufstiegsfavoriten vor 50.000 Zuschauern in der ausverkauften Kölner Arena begann mit offenem Visier und bis zur Halbzeit erarbeiteten sich beide Mannschaften gute Torchancen.

In der zweiten Spielhälfte ließ das Niveau etwas nach und beide Teams gingen weniger Risiko im Offensivspiel. Trotzdem blieb das Spiel weiterhin spannend.

Halfar mit bizarrem Tritt

Der im Vergleich zur Vorwoche auf drei Positionen veränderte FCK zeigte nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen in Folge eine starke Vorstellung. Runjaic hatte erst am Montag bei den "Roten Teufeln" die Nachfolge von Interimstrainer Oliver Schäfer angetreten.

Bester Kölner war Daniel Halfar, aufseiten von Kaiserslautern konnten vor allem Marc Torrejon und Karl überzeugen.

Halfar sorgte zudem für ein Kuriosum: Aus Frust über eine misslungene Aktion trat er vor Wut eine Eckfahne um, die darufhin zerbrach. Es folgte eine minutenlange Unterbrechung, bis der Kölner Zeugwart Ersatz beschafft hatte.

"Ich habe mich geärgert, dass die Flanke nicht gekommen ist, wollte nur leicht dagegentreten und habe mich dann gewundert, dass sie kaputtgegangen ist", sagte der "Sünder" im Anschluss bei SPORT1.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel