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Benjamin Lauth (M.) bestritt einst sogar fünf Länderspiele für Deutschland © imago

Pünktlich zum Wiesn-Start: Im ersten Heimspiel unter dem neuen Trainer trifft 1860 gegen Aue wieder und fährt drei Punkte ein.

München - 1860 München hat beim Heim-Debüt des neuen Trainers Friedhelm Funkel den ersten Sieg seit gut einem Monat gefeiert und den Anschluss an die Aufstiegsplätze hergestellt.

Im zweiten Auftritt unter dem 59-Jährigen setzten sich die Löwen am achten Spieltag gegen Erzgebirge Aue mit 3:1 (2:0) durch. (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Drei Tage vor dem DFB-Pokalspiel gegen Vizemeister Borussia Dortmund beendeten sie dabei auch ihre drei Spiele währende Torflaute.

Funkel nicht ganz zufrieden

Die Münchner trennt mit nun 13 Punkten als Fünfter nur ein Zähler von Rang zwei, Aue (9) liegt nach drei Niederlagen in Folge als Zwölfter nur einen Punkt vor dem Relegationsplatz.

"Die erste Halbzeit war richtig gut, wir haben Druck gemacht und uns viele Chancen erspielt. Nach der Pause haben wir den Gegner dann aber viel zu sehr aufkommen lassen. Das müssen wir besser machen", sagte Funkel trotz des deutlichen Erfolgs.

Stoppelkamp bricht den Bann

Moritz Stoppelkamp (23.) brachte die Gastgeber per Foulelfmeter in Führung, Yannick Stark (27.) erhöhte wenig später mit einem sehenswerten Distanzschuss in den Winkel.

In der zweiten Halbzeit sorgte Rob Friend (65.) per Kopf für die Entscheidung. Jakub Sylvestr (79.) gelang noch das späte Tor für die Gäste.

Vor 14.300 Zuschauern in der Münchner Arena begannen die Sechziger mit Schwung, dieser verpuffte jedoch gleich nach der ersten guten Möglichkeit durch den früheren Nationalstürmer Benjamin Lauth (2.).

Aue wacht zu spät auf

Erst ein Foul des Spaniers Ivan Gonzales am 32-Jährigen im Strafraum eröffnete Stoppelkamp die Chance vom Elfmeterpunkt. Nur vier Minuten später sorgte Stark mit einer Volleyabnahme aus 25 Metern für das 2:0.

Nach der Pause kam Aue besser ins Spiel und erspielte sich einige Chancen, Friend machte die Hoffnungen der Gäste nach einer Freistoßflanke jedoch per Kopf zunichte. Sylvestr verwertete schließlich ebenfalls eine hohe Hereingabe per Kopf. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Beste Münchner waren Stark und Kapitän Guillermo Vallori, aufseiten der Gäste überzeugten allenfalls Rico Benatelli und Oliver Schröder.

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