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Yusuke Tasake (rechts) gewann mit Bochum noch nie gegen Aalen © imago

Der VfR bleibt weiterhin der Favoritenschreck. In Bochum genügen drei Torchancen und ein starker Keeper zum Auswärtssieg.

Bochum - Der VfL Bochum hat den Sprung auf Relegationsplatz drei verpasst. Die Mannschaft von Trainer Peter Neururer verlor trotz überlegen geführten Spiels im heimischen Stadion gegen den VfR Aalen mit 1:2 (1:1). (So., ab 19 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1)

Damit setzten die Gäste, die mit dem zweiten Auswärtssieg auf Tabellenplatz sieben vorrückten, ihre Serie fort, nach der sie weiterhin in einem Pflichtspiel gegen Bochum ungeschlagen blieben.(749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Robert Lechleiter (3.) hatte Aalen vor 15.051 Zuschauern früh in Führung geschossen, bevor Mirkan Aydin (13.) der Ausgleich für den VfL gelang.

Ruthebeck: "Kein gutes Spiel gemacht"

Enrico Valentini (70.) stellte mit dem insgesamt vierten Schuss der Gäste auf das Bochumer Tor den Spielverlauf auf den Kopf. Der VfL ist jetzt Tabellenachter.(DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

"Wir haben kein gutes Spiel gemacht. Bochum hat sich viele Chancen herausgespielt. Wir waren zwar effektiv, aber so wird es in den nächsten Wochen nicht reichen. Was wir nach vorn gespielt haben, das war zu wenig", sagte VfR-Trainer Stefan Ruthebeck.

Riesenfehler durch Zahirovic

Den Gästen war ein Blitzstart gelungen. Lechleiter erzielte mit dem einzigen Aalener Torschuss der ersten Hälfte die Führung für Aalen. Vorausgegangen war ein haarsträubenden Ballverlust des Bochumers Adnan Zahirovic.

Der VfL zeigte sich jedoch von dem frühen Rückschlag nur wenig geschockt und kam zum Ausgleich, als Aydin eine Flanke von Ex-Nationalspieler Paul Freier aus kurzer Distanz zum Ausgleich nutzte.

Bochum dominierte die Begegnung in der ersten Halbzeit klar, versäumte es jedoch, mehr Kapital daraus zu schlagen, weil es an der letzten Konsequenz und Genauigkeit im Abschluss fehlte.

Aydin trifft nur die Latte

Auch nach dem Wiederanpfiff sahen die Fans den Ex-Bundesligisten zugleich zwei gute Möglichkeiten. Pech hatte Aydin mit einem Schuss an die Latte (48.)

Das erlösende 2:1 lag in der Luft, doch Bochum vergab weiterhin hochkarätige Chancen in Serie. Schließlich ging der Schuss nach hinten los. Einen der wenigen Offensiv-Aktionen der Baden-Württemberger schloss Valentini freistehend per Kopfball zum 2:1 ab.

Fejzic hält stark

Jonas Acquistapace und Zahirovic waren die herausragenden Spieler aufseiten der Gastgeber, bei den Aalenern gefielen besonders Torhüter Jasmin Fejzic sowie Leandro Grech.

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