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Marco Stiepermann (h.) kam 2012 aus Aachen nach Cottbus © imago

Energie Cottbus beendet mit dem Sieg gegen Aufsteiger Bielefeld eine Negativserie. Die Ostwestfalen kassieren zweite Pleite in Folge.

Cottbus - Der Höhenflug von Aufsteiger Arminia Bielefeld in der 2. Bundesliga ist vorerst beendet. Nach zuletzt drei Siegen unterlagen die Ostwestfalen zum Auftakt des 9. Spieltages (ab 22.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) bei Energie Cottbus mit 2:4 (0:2).

Das Team von Trainer Stefan Krämer verlor damit nach dem Zweitrunden-Aus im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen in der laufenden Spielzeit erstmals zwei Spiele in Folge. Die Lausitzer beendeten derweil mit dem ersten Sieg seit knapp sechs Wochen ihren Negativlauf (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

Schock für Bielefeld durch Doppelschlag

Die bis zur Führung wenig überzeugenden Cottbuser schockten Bielefeld mit einem Doppelschlag. Nach starker Vorarbeit durch Marco Stiepermann schloss zunächst Stiven Rivic zum 1:0 ab (32.). Nur zwei Minuten später erhöhte Stiepermann mit einem Treffer der Kategorie "Tor des Monats".

Zuvor hatte FCE-Kapitän Ivica Banovic einen Handelfmeter verschossen (23.).

Bielefelds Fabian Klos verkürzte zu Beginn des zweiten Durchgangs (56.). Dem Ausgleich durch Patrick Schönfeld (74.) ließ Charles Takyi (77.) die passende Antwort folgen. Thomas Hübeners Eigentor ließ schließlich die letzte Bielefelder Hoffnungen platzen (83.).

Bommer erleichtert

"Energie hat gut Druck gemacht. Die sind eine Spitzenmannschaft in der 2. Liga, da kannst du auch mal hinterherlaufen als Aufsteiger", sagte Krämer nach der Partie.

Energie-Coach Rudi Bommer betonte, wie wichtig der Erfolg für die Moral seiner Mannschaft war:

"Mir geht es um den Klub. Wir sind nicht so stabil, weil wir die Ergebnisse nicht gebracht haben. Der Druck geht auf das Team über, der wird von außen nach innen getragen."

Platins pariert Elfmeter

Vor 7028 Zuschauern im Stadion der Freundschaft blieb der erste Aufreger für die Gäste ohne Folgen, da Torhüter Patrick Platins Banovics nicht scharf genug getretenen Strafstoß mit einem guten Reflex parierte.

Die erste gelungene Offensivaktion der Hausherren hatte jedoch prompt die Führung zur Folge, kurz darauf drosch Stiepermann den Ball aus rund 16 Metern in den Winkel.

Bielefeld mit Steigerung

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Bielefeld gut erholt vom etwas unglücklichen Verlauf des ersten Durchganges.

Nach einer Ecke kam Klos aus kürzester Distanz zum Kopfball und ließ Energie-Torwart Robert Almer keine Abwehrchance. Es entwickelte sich eine rasante Begegnung, in der Energie letztlich das glücklichere Ende für sich verbuchen konnte. (749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer)

Beste Spieler der Cottbuser waren Rivic und Stiepermann, Bielefeld hatte in Schlussmann Platins und Christian Müller seine stärksten Akteure.

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