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Guido Kocer bringt Erzgebirge Aue gegen den KSC früh in Führung © getty

Aue feiert vollkommen verdient den dritten Saisonsieg und stoppt eine Negativserie. Die Gäste aus Karlsruhe enttäuschen auf ganzer Linie.

Aue - Erzgebirge Aue hat die Talfahrt in der 2. Bundesliga mit der bislang besten Saisonleistung gestoppt.

Die Sachsen kamen am 9. Spieltag nach zuvor drei Niederlagen zu einem 3:0 (2:0) gegen den Karlsruher SC (Fr., ab 22.15 Uhr HIGHLIGHTS im TV auf SPORT1) und verabschiedeten sich vorerst aus dem Tabellenkeller.

Der Aufsteiger aus Baden verpasste durch die dritte Saisonpleite derweil den Sprung in die Spitzengruppe (749962DIASHOW: Aufstiegstipps der Zweitliga-Trainer) und hat wie Aue zwölf Punkte auf dem Konto (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Das war heute auf jeden Fall ein dickes Brett, das wir bekommen haben - das ganze Spiel und nicht nur phasenweise", musste KSC-Torwart Dirk Orlishausen nach dem Spiel bei "Sky" die Überlegenheit der Auer anerkennen.

Frühe Zwei-Tore-Führung

Guido Kocer (9.) sorgte bereits früh für die erlösende Führung der "Veilchen", die durch den Treffer merklich an Selbstbewusstsein gewannen.

Jakub Sylvestr erhöhte noch vor der Pause aus kurzer Distanz auf 2:0 (28.). Nach dem Seitenwechsel sorgte Rico Benatelli für die Vorentscheidung (50.).

"Ich habe zum ersten Mal hier im Stadion von Anfang an gespielt. Dann erst die Vorlage und zum Schluss das Tor, das war natürlich sensationell", freute sich der 21-Jährige über sein gelungenes Startelf-Debüt vor heimischer Kulisse.

7.050 Zuschauer in Aue sahen einen von Beginn an beherzten Auftritt ihrer Mannschaft. Beim Führungstreffer zeigte das Team von Trainer Falko Götz gar zuletzt vermisste spielerische Klasse, als Kocer eine sehenswerte Kombination nervenstark abschloss.

Aue lässt nichts mehr anbrennen

Dementsprechend zufrieden war Götz nach dem Abpfiff: "Wir haben heute genau das gespielt, was wir eigentlich spielen wollen und das in fast perfekter Umsetzung. Die Mannschaft hat gezeigt, was eigentlich in ihr steckt."

Daran änderte sich auch in der Folge nichts. Aue beherrschte weitgehend das Geschehen und baute die Führung folgerichtig aus. Nach einer Hereingabe von Fabian Müller landete der Ball vor den Füßen von Sylvestr, der nur noch einzuschieben brauchte.

Auch im zweiten Durchgang blieb Aue die zielstrebigere Mannschaft und belohnte sich mit dem dritten Treffer.

Ein Zusammenspiel mit Mike Könnecke schloss Benatelli erfolgreich ab. Im weiteren Spielverlauf ließen die Sachsen nichts mehr anbrennen und verbuchten so vollkommen verdient den dritten Saisonsieg.

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