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Noch ist nicht klar, ob Peter Neururer (l.) und Walter Hellmich über den Sommer hinaus zusammen arbeiten © imago

"Das war ein gewonnener Punkt", sagt Duisburgs Trainer Peter Neururer nach dem Remis im Verfolgerduell gegen den 1. FC Nürnberg.

Duisburg - Trainer Peter Neururer und die Spieler des MSV Duisburg redeten den Rückschlag im Aufstiegskampf schön.

"Das war ein gewonnener Punkt, der am Ende noch sehr wertvoll sein kann. Möglicherweise war es sogar ein goldener Punkt", sagte Neururer nach dem 2:2 (0:0) seiner "Zebras".

Dorge Kouemaha hatte in der Nachspielzeit im Verfolgerduell gegen den 1. FC Nürnberg das Remis durch einen Last-Minute-Treffer erzielt.

Neururer stellte zwar fest, dass man Nürnberg auf Abstand gehalten habe, doch der Rückstand auf den Relegationsplatz ist auf fünf Punkte angewachsen.

Daher waren die eigentlichen Gewinner des lange Zeit niveauarmen Spiels in der MSV-Arena Tabellenführer SC Freiburg sowie seine Verfolger SpVgg Greuther Fürth und der FSV Mainz 05.

Cedrick Makiadi, der die Duisburger mit seinem zwölften Saisontor in Führung gebracht hatte (71.), sah es anders. "Wir haben Moral bewiesen. Das Unentschieden stärkt uns in unserem Glauben, dass wir nicht verlieren können", sagt er.

Zehn Spiele ungeschlagen

Seit zehn Spielen unter Neururer ist der MSV nun ungeschlagen, doch da auch Neururer nicht weiß, wo die Reise am Saisonende hingeht, zögert er immer noch mit seiner Unterschrift unter einen neuen Vertrag.

"Im Grundsatz sind wir uns einig. Über die Dinge, die über den Grundsatz hinausgehen, müssen wir noch reden", sagte der Coach, dessen Kontrakt sich im Aufstiegsfall automatisch verlängert.

Im Klartext bedeutet das, Neururer will von Klub-Boss Walter Hellmich Garantien haben, dass auch im Falle des Nicht-Aufstieges in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz steht. "Es kann ja nicht der Anspruch des MSV sein, um Platz fünf zu spielen", meinte Neururer.

Club kommt nicht voran

Das war vor Saisonbeginn auch nicht der Anspruch des 1. FC Nürnberg.

Doch mit sieben Punkten Rückstand auf Platz drei treten die seit dem 16. November auswärts sieglosen Franken auf der Stelle. "Das wirft uns zurück. Die drei Punkte wären enorm wichtig gewesen", äußerte Trainer Michael Oenning.

Nach den Treffern von Isaac Boakye (75.) und Albert Bunjaku (89.) sah auch alles nach einem Dreier für den Club aus, doch dann kam die dritte Minute der Nachspielzeit und der Kopfball von Kouemaha.

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