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1:1 gegen einen Aufsteiger: Löwen-Coach Uwe Wolf kann nicht zufrieden sein © getty

Die "Löwen" kommen gegen Aufsteiger Frankfurt erst spät zum Ausgleich. Die letzten Aufstiegsträume sind damit endgültig dahin.

München - Ex-Nationalspieler Benjamin Lauth hat 1860 München vor der ersten Niederlage unter Trainer Uwe Wolf bewahrt.

Ihre ohnehin unrealistischen Aufstiegsträume müssen die Löwen nach dem am 24. Spieltag aber begraben.

Stürmer Lauth erzielte in der 80. Minute den Treffer zum 1:1 (0:1)-Endstand gegen den FSV Frankfurt. Innenverteidiger Markus Husterer hatte die Gäste in der 12. Minute in Führung geköpft.

Während die Löwen weiterhin im Mittelfeld der Tabelle festsitzen, holten die Gäste einen weiteren wichtigen Zähler im Kampf gegen den Abstieg.

Nur eine Pleite in letzten neun Spielen

Der FSV, in der Hinrunde noch lange Zeit Tabellenletzter, hat in den letzten neun Spielen nur eine Niederlage kassiert. 1860-Coach Uwe Wolf hatte nach zuletzt zwei Siegen elf Dreier in den letzten elf Spielen gefordert und vom Aufstieg gesprochen:

Doch auch nach dem Remis gab sich der Coach ungewohnt kess: "Jetzt sind noch zehn Siege drin. Wenn ich sage, ich will nur zwei oder drei Spiele gewinnen, könnte mich der Präsident wegen falscher Berufsauffassung entlassen. Ich will jedes Spiel gewinnen."

Spielerische Mittel fehlen

Wie ein Aufstiegsaspirant agierten die "Löwen" jedoch keineswegs:

Vor 21.100 Zuschauern fehlten ihnen nach dem 0:1 zunächst die spielerischen Mittel, um die Abwehr der Hessen zu knacken.

Einem Tor von Sven Bender (21.) wurde wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Markus Thorandt (41.) scheiterte mit einem Kopfball.

"Löwen" mit der Brechstange

Nach dem Seitenwechsel versuchte es 1860 mit der Brechstange.

Sven Bender (46.), Lauth (47.) und wiederum Thorandt (49.), der nach einem Freistoß mit einem Kopfball am Außenpfosten scheiterte, blieben glücklos.

Lauth erlöste 1860 zehn Minuten vor dem Abpfiff mit dem Ausgleich.

Beste Spieler der insgesamt enttäuschenden Gastgeber waren Thorandt und Sven Bender, beim FSV verdienten sich die Brüder Oualid und Youssef Mokhtari Bestnoten.

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