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David Hoilett ist von den Blackburn Rovers für ein Jahr ausgeliehen © imago

Durch den Sieg in Aachen meldet sich der FC St. Pauli im Kampf um einen Aufstiegsplatz zurück. Ein Kanadier trifft doppelt.

Aachen - Auch dank des Doppeltorschützen David Hoilett hat der bislang so auswärtsschwache FC St. Pauli den Aachener Tivoli gestürmt und sich im Aufstiegsrennen zurückgemeldet.

Die Hamburger siegten mit 3:1 (1:0) bei Alemannia Aachen und ließen die letzten Träume der Gastgeber von der Bundesliga-Rückkehr platzen.

Zweiter Auswärtssieg

Der Kanadier Hoilett (17./49.) und Alexander Ludwig (56.) besiegelten für St. Pauli den erst zweiten Sieg im zwölften Auswärtsspiel der Saison.

Die Aachener, für die Florian Müller (68.) nur noch den Anschluss herstellen konnte, setzte seine Krise fort. Das Team von Trainer Jürgen Seeberger verlor zum dritten Mal in Folge und holte aus den letzten vier Partien nur einen Zähler.

Ersatzgeschwächte Gäste

Vor 21.200 Zuschauern auf dem ausverkauften Tivoli nutzte Hoilett gleich die erste Chance zur Führung der ersatzgeschwächten Gäste, die unter anderem auf Leistungsträger Filip Trojan (Erkältung) verzichten mussten.

Mittelfeldspieler Hoilett überraschte dabei Alemannia-Keeper Thorsten Stuckmann mit einem 15-Meter-Schuss ins kurze Eck.

Harmlose Gastgeber

Die in dieser Saison bislang so heimstarken Aachener präsentierten sich auch in der Folge überraschend harmlos.

Lediglich ein Weitschuss von Benjamin Auer (32.) brachte annähernd Gefahr.

Nach der Pause kalt erwischt

Auch nach dem Wechsel wurde die Seeberger-Elf kalt erwischt. Erneut ließ Hoilett, der vom englischen Klub Blackburn Rovers ausgeliehen ist, die Abwehr der Gastgeber bei seinem erfolgreichen Weitschuss schlecht aussehen.

Nur wenig später offenbarte ein Kontertor von Ludwig die Hilflosigkeit der Hausherren.

Bei Aachen überzeugten mit Abstrichen Müller und Cristian Fiel. Der überragende Hoilett sowie Ludwig verdienten sich in der Mannschaft von Coach Holger Stanislawski die besten Noten.

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