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Regis Dorn (l.) wird von seinen Teamkollegen für seinen Treffer beglückwünscht © getty

Rostock setzt sich im Spitzenspiel gegen Aachen durch. Ein Franzose erzielt den entscheidenden - und sehenswerten - Treffer.

Rostock - Hansa Rostock hat seinen "Heimfluch" dank Regis Dorn nach über sechs Monaten besiegt.

Das Team von Trainer Frank Pagelsdorf feierte am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga gegen Alemannia Aachen durch den Treffer des französischen Stürmers ein 1:0 (0:0) und untermauerte seine Ambitionen auf den direkten Wiederaufstieg.

Hansa hatte zuletzt am 16. Februar in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt (1:0) zuhause gewonnen.

Hohes Tempo

Vor 15.000 Zuschauern legten beide Teams von Beginn an ein hohes Tempo vor.

Vor dem Seitenwechsel trafen beide Mannschaften insgesamt viermal Pfosten oder Latte.

Aachens Lehmann hadert

Bei den Hausherren hatten Kevin Schindler (5.) und Enrico Kern (44.) Pech, auf der Gegenseite scheiterten Benjamin Auer (30.) und Szilard Nemeth (45.) am Aluminium.

"Wir haben nicht so gut gespielt wie letzte Woche, aber wir hätten hier nicht verlieren müssen", meinte Aachens Mittelfeldspieler Matthias Lehmann.

Toller Heber

In der zweiten Halbzeit mussten beide Teams dem Tempo Tribut zollen. Torchancen blieben auf beiden Seiten Mangelware, das Tor von Dorn (71.) fiel etwas überraschend.

Nach einem schönen Pass von Schindler überwand der Stürmer den herauslaufenden Torwart Thorsten Stuckmann mit einem Heber aus 13 Metern.

"Im Testspiel gegen Bremen hat mir Kevin den Ball genauso in den Lauf gespielt. Damals habe ich den Pfosten getroffen, heute habe ich ihn zum Glück reingemacht", freute sich Dorn.

Beste Akteure bei den Rostockern waren Schindler und Christian Rahn. Aachen hatte seine stärksten Spieler in Nemeth und Stuckmann.

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