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Im letzten Jahr fanden sich Freiburg oben und Osnabrück unten in der Tabelle wieder © imago

Ein Fast-Absteiger baut auf die Statistik, ein Meisterschaftsfavorit möchte den Fehlstart vermeiden und für Koblenz geht es von Null los.

Von Christian Gies

München ? Spätestens jetzt nimmt den VfL Osnabrück jeder ernst. Der Fast-Absteiger egalisierte am vergangenen Wochenende noch ein 0:2 gegen St. Pauli.

Am Freitag will das Team von Trainer Claus-Dieter "Pele" Wollitz seine kämpferische Form erneut unter Beweis stellen.

Für 5,2 Millionen Euro ist pünktlich zum Heimspieldebüt am Freitag gegen den SC Freiburg (ab 17.45 Uhr LIVE) die neue Gegengerade mit 2700 überdachten Sitz- sowie 1000 Stehplätzen fertig geworden.

Das Projekt hat sich gelohnt, so ist die veränderte "Osnatel-Arena" nahezu ausverkauft.

Gutes Omen Freiburg?

Dass der SC Freiburg wie in der vergangenen Spielzeit Gegner im ersten Heimspiel ist, sieht man nur positiv.

2:1 bezwang die Wollitz-Elf die Breisgauer.

Der Coach hat aber auch weiterhin größten Respekt vor dem SCF: "Die Freiburger gehören mit ihrer Art des Fußballs zu den anspruchvollsten Mannschaften der Liga und zeigen einen Weg auf, den wir auch gehen wollen", sagt der einstige Wolfsburg-Profi dem "kicker".

"Müssen unsere Chancen nutzen"

"Wir müssen sie im Mittelfeld so pressen, dass ihr Kurzpass-Spiel gar nicht erst zur Entfaltung kommt und dann unsere eigenen Chancen suchen", fordert VfL-Kapitän Thomas Reichenberger.

In Freiburg haben sie nach dem 2:1-Erfolg gegen 1860 München derweil das Saisonziel festgezurrt: "Aufstieg".

Dutt sucht den "maximalen Erfolg"

Fußball-Lehrer Robin Dutt sagt dem "kicker" dazu: "Wenn du hohe Ansprüche formulierst, musst du auch den maximalen Erfolg suchen. Drei Punkte zu Hause und einer auswärts ? das reicht mir nicht."

Er schiebt nach: "Wir wollen die drei Punkte - mit aller Macht."

SpVgg Greuther Fürth ? FC St. Pauli

Zur selben Zeit wollen die Kleeblätter den totalen Fehlstart abwenden. Dazu müssen sie ihre Partie daheim gegen die Männer vom Millerntor unbedingt gewinnen.

Das Pokal-Aus in Offenbach und die Auswärtspleite gegen Aufsteiger FC Ingolstadt verheißen nichts Gutes beim Fast-Aufsteiger der letzten Jahre.

Von "zu brav" bis "zu naiv", wie Kapitän Felgenhauer zum "kicker" sagt, haben sich die Jungs von Trainer Benno Möhlmann bisher angestellt.

Zwei Teams mit schlechtem Start

"Wir sind anscheinend noch nicht in der Liga angekommen", urteilt der neue, alte Coach.

Das können die Hamburger auch noch nicht unbedingt von sich behaupten.

"Wollen uns nicht verstecken"

Eine Klatsche im Pokal und ein Remis in der Meisterschaft für das Team von Holger Stanislawski stehen zu Buche.

Stanislawski gibt die Marschroute vor: "Wir wollen uns auch in Fürth nicht verstecken und unserer offensiven Spielweise treu bleiben. Dass wir dort seit zehn Jahren nicht gewonnen haben sollte uns nicht verunsichern, sondern ein zusätzlicher Ansporn sein."

FSV Frankfurt ? TuS Koblenz

Nach ihrem dreifachen Punktabzug in der letzten Spielzeit und ihrem 3:0-Auftaktsieg gegen Rot-Weiß Oberhausen steht der "Schängel-Klub" wieder auf Null.

Es geht also nun erst richtig los. In Frankfurt wartet der zweite Aufsteiger in Folge auf das Team vom Deutschen Eck.

Allerdings fallen noch sieben Akteure aus.

Koblenz will an gute Leistung anknüpfen

Koblenz' Rüdiger Ziehl sagt: "Wir müssen in Frankfurt einfach an unsere gute Leistung anknüpfen, dann können wir auch dort gewinnen und die ersten drei Pluspunkte auf unserem Konto verbuchen."

Mit einem Remis könnte er schon gut leben. Dem will Frankfurts Teamchef Tomas Oral volle Power nach dem 1:2 in Ahlen stemmen: "Die Mannschaft will Wiedergutmachung und wird sich vom Engagement her anders präsentieren", so Oral zum "kicker".

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