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Trainer Peter Neururer (l.) hat den MSV wieder auf Kurs gebracht © getty

Vier Mannschaften wollen am Sonntag für den Aufstieg punkten. Duisburg möchte eine Serie fortsetzen, Kaiserslautern eine beenden.

Von Dustin Werk

München - Schön ist diese Serie, aber auch gefährlich. Elfmal ist der MSV Duisburg in Folge ungeschlagen geblieben und mittlerweile bis auf den vierten Platz in der Tabelle marschiert.

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"Jeder will der Erste sein, der uns schlägt", macht Cedrick Makiadi im "kicker" deutlich, wo die Gefahr lauert.

Dabei ist Makiadi einer der Hauptverantwortlichen für den Lauf der "Zebras". Denn mit seinen 14 Treffern, davon sechs in der Rückrunde, hat der Stürmer große Aufstiegshoffnungen beim MSV geweckt.

Im Kampf um einen Platz in Deutschlands Eliteliga liegt das Team nur noch drei Punkte hinter dem Relegationsplatz.

Den belegt derzeit die SpVgg Greuther Fürth.

Nach der heftigen 1:5-Klatsche gegen Osnabrück steht für die Möhlmann-Truppe Wiedergutmachung auf dem Programm.

Mainz will Platz zwei festigen und Kaiserslautern muss seine Auswärtsschwäche abstellen (So. ab 13.45 Uhr LIVE).

Sport1.de hat die Fakten zu den Sonntagsspielen:

FC Ingolstadt - MSV Duisburg

Der MSV belegt in der Rückrunden-Tabelle den zweiten Platz. Großen Anteil hat Trainer Peter Neururer. Sein Vertrag wurde unter der Woche verlängert und soll auch für die Zweite Liga gelten. (Neururer bleibt Duisburg treu)

Die Ingolstädter sinnen auf eine dringend erforderliche Revanche. Mit 1:6 kamen die "Schanzer" in Duisburg unter die Räder.

In der Rückrunde ist die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink noch ohne Sieg und rutschte auf den Relegationsplatz.

Verzichten muss Fink auf Innenverteidiger Michael Wenczel und Mittelfeldspieler Valdet Rama. Beide sahen letzte Woche ihre fünfte Gelbe Karte.

Greuther Fürth - 1860 München

Für die SpVgg steht die Verteidigung des dritten Platzes im Vordergrund. Gegen die "Löwen" muss die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann die 1:5-Niederlage in Osnabrück vergessen machen:

"Wir sind weiter oben dabei und haben im letzten Saisondrittel die Chance, noch besser zu werden und gegen die jeweiligen Konkurrenten zu gewinnen. Und diese Chance wollen wir nutzen", sagte Möhlmann.

Seit neun Spielen sind die "Kleeblätter" im heimischen Playmobil-Stadion ohne Niederlage.

Die Münchner sind unter Neu-Trainer Uwe Wolf noch ungeschlagen, dürften bei neun Punkten Rückstand auf den heutigen Gegner ihre wohl allerletzte Chance haben, noch in das Aufstiegsrennen einzugreifen.

Mainz 05 - Alemannia Aachen

Der FSV hat in der Rückrunde noch keine Partie verloren, spielte bei drei Siegen allerdings auch schon vier Mal unentschieden.

Mit Aufstiegshoffnungen in die Rückrunde gestartet, ist Aachen auf Platz neun durchgereicht worden. Nur ein Sieg aus sieben Spielen steht für die Alemannia zu Buche.

"Unabhängig von irgendwelchen Zielsetzungen oder dem Potenzial, das man glaubt zu haben, erwarten wir einfach, dass jeder die nötige Energie bereitstellt, um in Mainz zu bestehen", sagte Coach Jürgen Seeberger.

"Jetzt kommen all die Spiele, wo wir in der Vorrunde keine Punkte geholt haben. Gerade gegen diese vier Gegner wollen wir uns die Zähler zurückholen", gibt Mainz-Trainer Jörn Andersen die Marschroute vor.

Rot-Weiß Ahlen - 1. FC Kaiserslautern

Mit nur vier Punkten Rückstand steht Kaiserslautern als Tabellenfünfter im Aufstiegskampf noch gut da. Aber: Nur zwei Siege und sieben Tore aus zuletzt sieben Spielen sind zu wenig für die Ambitionen der "Roten Teufel". Das Hinspiel endete 4:1 für die Pfälzer.

Die FCK-Defensive wird am Sonntag besonders gefordert sein. Mit Lars Toborg haben die Ahlener einen Zwölf-Tore-Mann im Angriff.

Allerdings werden neben den Langzeitverletzten Laurentiu Reghecampf und Mathias Abel auch Luis Robles, Axel Bellinghausen (beide Virusinfektion), Moussa Ouattara (Muskelfaserriss) und Dragan Paljic (5. Gelbe Karte) ausfallen.

Die Ahlener rechnen sich gute Chancen aus. Der FCK ist seit fünf Auswärtsspielen ohne Tor. Sieben Punkte liegt Rot-Weiß vor dem Relegationsplatz. Für Ahlens Baldo Di Gregorio noch kein Grund sich zurückzulehnen.

"Noch sind wir nicht gerettet, das wird noch schwer genug", erklärt Di Gregorio.

St. Pauli - FC Augsburg

Nur fünf Punkte trennen St. Pauli vom Relegationsplatz drei. Als zweitbestes Heimteam mit neun Siegen aus zwölf Spielen erwartet den FCA ein schweres Spiel am Millerntor.

"Jeder weiß, was am Millerntor auf uns zukommt", beschreibt FCA-Trainer Holger Fach die Partie seiner Mannschaft beim FC St. Pauli.

"Die Hamburger sind einer der stärksten Heimteams der Liga, spielen vor eigenem Publikum sehr dynamisch und mit großem Körpereinsatz. Da gilt es dagegen zu halten. Wir werden aber auch unsere Chance nach vorne suchen und müssen unsere Chancen konsequenter nutzen."

In der Rückrunde sind die Augsburger noch ohne Sieg.

Personell steht Holger Fach nahezu derselbe Kader wie im Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen zur Verfügung. Nicht dabei ist der marokkanische Mittelfeldspieler Mourad Hdiouad, der wegen der fünften Gelben Karte eine Sperre absitzen muss.

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