vergrößernverkleinern
Peter Neururer bleibt mit dem MSV Duisburg weiter ungeschlagen © imago

Die Duisburger kommen in Ingolstadt nicht über ein torloses Remis hinaus und müssen Platz vier räumen.

Ingolstadt - Der MSV Duisburg bleibt unter Trainer Peter Neururer zwar weiter ungeschlagen, hat im Aufstiegskampf der Zweiten Bundesliga aber wichtige Punkte liegenlassen.

Beim abstiegsgefährdeten FC Ingolstadt reichte es für den ehemaligen Bundesligisten nur zu einem 0:0, wodurch sich der Rückstand auf den Relegationsplatz auf vier Zähler vergrößerte.

Ingolstadt, das mittlerweile seit acht Spielen auf einen Sieg wartet, belegt weiterhin den 16. Rang, der am Ende in die Relegation gegen den Dritten der Dritten Liga führen würde.

"Wir müssen auch mal gewinnen"

Ingolstadts Trainer, Thorsten Fink, gab sich nach dem Spiel zufrieden: "Das Positive ist, dass wir gegen Duisburg 0:0 gespielt haben und dass wir auch die klareren Chancen hatten."

Doch wenngleich er mit der Leistung der Mannschaft zufrieden war, "fehlt natürlich der Sieg. Wenn wir ganz unten rauskommen wollen, dann müssen wir auch mal gewinnen".

MSV mit einem Punkt zufrieden

Auch Zebra-Coach, Peter Neururer, konnte die besseren Chancen seitens der Ingolstädter nicht leugnen. "Eigentlich hätten wir früh zurück liegen müssen, da hat uns Tom Starke davor bewahrt", sagte er.

Statt sich über zwei verlorene Punkte gegen einen Abstiegskandidaten zu ärgern, freute sich Neururer über den Fortbestand seiner Serie: "Wir sind ungeschlagen geblieben, bleiben weiter im Rennen."

Starke bewahrt Duisburg vor Rückstand

Vor 4300 Zuschauern hatten die Gastgeber die erste gute Möglichkeit, doch in der fünften Minute vergab Alexander Buch freistehend vor Tom Starke.

In der 27. Minute stand der MSV-Torwart erneut im Mittelpunkt, als er nach einem Fernschuss des Portugiesen Jaime Braganca hervorragend parierte.

Die Gäste hatten vor der Pause durch Änis Ben-Hatira (22.) und Cedric Makiadi (37.) ebenfalls gute Möglichkeiten.

Viel Kampf, wenig Chancen

Nach dem Seitenwechsel kämpften beide Seiten mit offenem Visier, wobei sich einmal mehr Starke bei einem strammen Schuss von Daniel Jungwirth (52.) auszeichnen konnte. Ansonsten blieben aber auf beiden Seite Chancen Mangelware.

Bester Spieler beim FCI war Heiko Gerber. Die Gäste, die zum zwölften Mal in Serie ohne Niederlage blieben, hatten in Markus Brzenska ihren auffälligsten Akteur.

Zum Forum - hier mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel