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Robin Dutt kam 2007 von den Stuttgarter Kickers zum SC Freiburg © getty

Der SC Freiburg marschiert dominant in Richtung Bundesliga. Im Interview rechnet Trainer Robin Dutt die Aufstiegsformel vor.

Von Dustin Werk

München - Der SC Freiburg dominiert die Zweite Liga trotz der Niederlage am vergangenen Spieltag beim MSV Duisburg.

Sieben Punkte Vorsprung hat der Tabellenführer momentan auf Platz vier.

Mit einem Sieg im Spitzenspiel des 25. Spieltags gegen den 1. FC Nürnberg (Mo., ab 20 Uhr LIVE) können die Breisgauer diesen Abstand auf zehn Zähler erhöhen.

Momentan haben die Freiburger 48 Punkte auf dem Konto. Im Sport1.de-Interview erklärt Trainer Robin Dutt, wieviele Punkte zum Aufstieg benötigt werden, wie die Mannschaft auf die Pleite von Duisburg reagieren muss.

Sport1.de: Nach zuletzt sechs Siegen in Folge war die Niederlage gegen Duisburg letzte Woche ein ja ungewohntes Erlebnis. Haben sie sich von der Niederlage erholt?

Robin Dutt: Ja natürlich haben wir uns erholt. Es gehört ja dazu, mit Niederlagen umgehen zu können. Wichtig ist, dass wir für das Spiel gegen Nürnberg gleich wieder in die Erfolgsspur finden.

Sport1.de: Was muss nach der Niederlage jetzt gegen Nürnberg besser werden?

Dutt: Wir müssen einfach nur so spielen, wie wir es die sechs Spiele zuvor gemacht haben und auch im Großteil des Spiels gegen Duisburg. Es war insgesamt kein schlechtes Spiel von uns und wir vertrauen nun auf die Heimstärke und die Stärke der Mannschaft.

Sport1.de: Mit einem Sieg gegen Nürnberg können sie einen Big Point landen und einen großen Schritt Richtung Aufstieg machen. Verspüren sie Druck?

Dutt: Ich glaube vor jedem Spiel hat man Druck, weil es kein Spiel gibt, solange die Saison noch nicht entschieden ist, in das man reingeht und sagt 'das ist ein lockeres Spiel'. Gerade beim Spiel gegen Nürnberg. Eine Mannschaft, die von allen als Topfavorit gehandelt wurde und eine letzte Chance hat, noch mal oben heran zu kommen. Da ist natürlich Druck da.

Sport1.de: Nürnberg hat zuletzt 4:0 gewonnen und könnte im Kampf um den Aufstieg noch mal eingreifen. Wie stellen sie ihre Mannschaft gegen die hochmotivierten Nürnberger ein?

Dutt: Wir sind ebenso hochmotiviert. Wir werden versuchen das Spiel in die Hand zu nehmen, zu agieren und nicht zu viel zu reagieren und den Gegner in unserem Stadion zu beschäftigen.

Sport1.de: Planen sie eigentlich auch schon für die Bundesliga?

Dutt: Nein wir planen für das Spiel gegen Nürnberg.

Sport1.de: Also haben sie noch keinerlei Pläne für die nächste Saison?

Dutt: Wir haben eine gute Scouting-Abteilung und die kennt unsere Bedürfnisse für alle Ligen, die in Frage kommen. Die arbeiten im Hintergrund und ich arbeite im Tagesgeschäft.

Sport1.de: Was kann den Aufstieg noch verhindern?

Dutt: Es müssen, glaube ich, letztlich 63 Punkte geholt werden, um sicher ohne Relegation aufzusteigen. Das heißt, es sind jetzt noch 15 Punkte für uns und ich kann mir nicht vorstellen, dass auch nur ein Gegner bereit ist, uns einen einzigen Punkt zu schenken. Also müssen wir um jeden einzelnen Punkt kämpfen. Und solange wir diese 15 Punkte nicht drin haben, kann jeder Gegner den Aufstieg verhindern.

Sport1.de: Mit Heiko Butscher hat unter der Woche ein wichtiger Spieler seinen Vertrag verlängert. Ein wegweisendes Zeichen auch für die Mannschaftskameraden?

Dutt: Ja, natürlich. Heiko war die letzte offene Personalie. Er ist ein absoluter Führungsspieler bei uns. Daniel Schwaab geht nach Leverkusen. Alle anderen Stammspieler und alle Perspektivspieler sind bei uns für die nächste Saison gebunden. Es ist wichtig zu wissen, dass wir alle im selben Boot sitzen und alle die selben Ziele verfolgen. Gerade Heiko Butscher ist für die jungen Spieler eine wichtige Personalie.

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