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Jürgen Kohler arbeitet derzeit als Sportdirektor in Aalen © getty

Jürgen Kohler gilt als ein Kandidat auf den frei gewordenen Posten beim Zweitliga-Schlusslicht. Stefan Wächter hat erneut Pech.

Wiesbaden - Jürgen Kohler soll einer der Kandidaten für den vakanten Managerposten beim Zweitliga-Tabellenschlusslicht SV Wehen Wiesbaden sein.

Wie der "Wiesbadener Kurier" am Dienstag berichtete, steht Kohler auf der Wunschliste der Hessen.

Kohler ist derzeit beim Drittligisten VfR Aalen als Sportdirektor aktiv, nachdem er dort im November 2008 wegen Herzproblemen den Trainerposten niedergelegt hatte.

SVWW kaum noch zu retten

Der 43-Jährige könnte in Wehen die Nachfolge von Manager Uwe Stöver antreten, der am 23. März zusammen mit Coach Wolfgang Frank beurlaubt worden war.

Die Wiesbadener haben vor den letzten neun Spieltagen der Saison zehn Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

"Keine überhastete Entscheidung"

"Wir werden keine überhastete Entscheidung treffen. In nächster Zeit werden noch einige Namen in die Runde geworfen werden. Fakt ist aber auch: Es ist ein verdammt kleiner Markt. Da muss man erst einmal einen finden, der unseren Vorstellungen entspricht", erklärte Wehens kaufmännischer Geschäftsführer Markus Irmscher.

Das Profil des gesuchten Managers skizziert er folgendermaßen: "Wir suchen jemanden, der sich im Nachwuchsbereich sowie in der 2. und 3. Liga auskennt. Und er muss ein Teamworker sein."

Sport1.de hat weitere Zweitliga-News:

Wächter vom Pech verfolgt

Hansa Rostocks Ersatz-Torhüter Stefan Wächter bleibt vom Pech verfolgt.

Der 30-Jährige muss sich wegen eines Innenmeniskusrisses im rechten Knie zum dritten Mal in elf Monaten operieren lassen und wird dem abstiegsbedrohten Klubin dieser Saison wohl nicht mehr zur Verfügung stehen. Die Verletzung erlitt Wächter beim Einzeltraining am Samstag.

Kein Kampf um die Nummer 1

Erst Ende Februar war der Torhüter an der Patellasehne des linken Knies operiert worden, nachdem er schon im April 2008 wegen eines Kreuzbandrisses im rechten Knie unters Messer musste.

Der ehemalige Keeper des Hamburger SV wollte eigentlich am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und gegen Jörg Hahnel den Kampf um den Posten als Nummer eins aufnehmen.

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