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Peter Neururer (l.) und sein Co-Trainer Heiko Scholz wollen auch gegen Mainz jubeln © imago

Mit Duisburg und Mainz treffen zwei Aufstiegsaspiranten aufeinander. Nürnberg will oben angreifen. Augsburg empfängt Ingolstadt.

Zusammengestellt von Sebastian Hrabak

München - Gleich zum Auftakt des 26. Spieltages (Fr., ab 17.45 Uhr LIVE) stehen sich am Freitag mit dem MSV Duisburg (5.) und dem Tabellendritten FSV Mainz 05 zwei Aufstiegskandidaten direkt gegenüber.

Während die Duisburger bereits seit zwölf Spielen nicht verloren haben, konnte Mainz in seinen letzten vier Partien nur einmal gewinnen.

Im letzten Spiel vor der Nationalmannschafts-Pause mussten die Mainzer gegen Aachen eine empfindliche Schlappe (1:4) hinnehmen und wollen sich in Duisburg rehabilitieren.

Wiedergutmachung für die Fans

"Unser Ziel ist es, dort mindestens einen Punkt zu holen, um den MSV auf Abstand zu halten", gibt sich Trainer Jörn Andersen zuversichtlich. Trotz der Niederlage gegen Aachen gehe sein Team mit Selbstvertrauen ins Spiel.

"Wir werden insgesamt mehr Hunger auf einen Sieg an den Tag legen", kündigt der Norweger an.

MSV-Youngster überzeugen

In Duisburg herscht derweil seit Wochen eitel Sonnenschein. Glücksgriff Peter Neururer braucht sich trotz der liegengelassenen Punkte gegen Ingolstadt mit seiner Bilanz nicht zu grämen.

Grund zur Zuversicht sind die guten Leistungen seiner jungen Spieler. Die Youngster Sandro Wagner, Änis Ben-Hatira und Marcel Heller unter der Woche bei der U-21-Nationalmannschaft hervorragende Leistungen.

"Das war klasse", lobte Neururer seine Jungs im Interview mit "Reviersport".

"Leichter gegen Spitzenteams"

MSV-Winterneuzugang Bernd Korzynietz ist davon überzeugt, dass die Mainzer Neurures Serie nicht stoppen können: "Gegen die Spitzenmannschaften ist es leichter, als gegen Teams, die sich so vehement gegen den Abstieg stemmen", sagt Korzynietz der "Rheinischen Post".

Beide Trainer sind sich jedoch einig, dass die Unterbrechung durch die Länderspielpause nicht von Vorteil war. "Es ist natürlich suboptimal, direkt am Freitag spielen zu müssen, wenn am Mittwoch zuvor Länderspiele stattfinden", sagt Andersen. "

Nürnberg kann oben angreifen

In Nürnberg, wo Andersen 1986 seine Deutschland-Karriere als Spieler startete, sitzt Präsident Michael A. Roth wieder entspannter auf der Tribüne.

Schließlich gewann der FCN vor der Länderspielpause sogar beim Spitzenreiter Freiburg.

Mit einem Sieg gegen die abstiegsbedrohte TuS Koblenz will der Club den Aufwärtstrend fortsetzen und die Aufstiegsplätze angreifen.

Oenning warnt vor Koblenz

Doch der Trainer warnt: "Ich glaube nicht, dass man in dieser Zweiten Liga leichte Spiele hat. Wir haben das Problem, dass wir gegen Mannschaften spielen, die um ihre Existenz kämpfen. Das ist wesentlich schwieriger", erklärte Michael Oenning im Interview mit Sport1.de. (Oenning zu Sport1.de: "Es gibt keine leichten Spiele")

Mit Koblenz kommt eine Mannschaft ins Easy-Credit-Stadion, dass im Abstiegskampf jeden Punkt benötigt. "Koblenz hat in dieser Saison noch nicht gezeigt, wozu es in der Lage ist. Ich erwarte eine kompakte Mannschaft, die tief stehen wird", meint Oenning.

Er glaubt jedoch einen entscheidenden Vorteil zu haben: "Wir haben zum ersten Mal die Situation, dass die anderen mit uns ein Problem kriegen, da es ein Spiel ist, in dem wir vorlegen können."

Die Freitagspartien des 26. Spieltag im Stenogramm:

Duisburg - Mainz

Duisburg ist seit insgesamt zwölf Partien ungeschlagen und blieb zuletzt zweimal ohne Gegentor.

Mainz, das beste Auswärtsteam der Liga, hat von seinen letzten neun Auswärtsspielen nur eines verloren (1:2 in Oberhausen am 14. Dezember 2008.)

Das Spiel in der Hinrunde endete 0:0

Nürnberg - Koblenz

1. FC Nürnberg - TuS Koblenz: Nürnberg ist seit fünf Begegnungen unbesiegt und blieb dabei gleich viermal ohne Gegentreffer.

In den jüngsten fünf Heimpartien spielten die Nürnberger ebenfalls zu Null (vier Siege, ein Unentschieden).

Koblenz hat von seinen vergangenen sechs Auftritten im Abstiegskampf nur einen verloren.

Das Spiel in der Hinrunde endete 1:1

Augsburg - Ingolstadt

Im Bayern-Derby hofft Augsburg auf seinen neunten Saison-Dreier nach acht erfolglosen Versuchen in Folge.

Ingolstadt, das zuletzt zweimal Unentschieden spielte, ist ebenfalls seit acht Partien sieglos und könnte den FCA mit einen Sieg in den Abstiegskampf reißen.

Das Spiel in der Hinrunde endete 2:1

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