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Benjamin Lauth (m.) kam 2008 aus Hannover zum TSV 1860 © getty

Der schwache TSV 1860 München kommt im Heimspiel gegen Osnabrück nicht über ein Remis hinaus. Dem VfL hilft der Zähler im Abstiegskampf.

München - Der VfL Osnabrück hat im Kampf gegen den Abstieg einen wichtigen Punkt ergattert.

Zwar blieben die Niedersachsen auch im fünften Auswärtsspiel in Folge ohne Sieg, kamen jedoch bei 1860 München zu einem 1:1 (1:0), nachdem sie zuletzt auf fremdem Platz sogar dreimal ohne Torerfolg geblieben waren.

Heidrich bestraft Fehler

Matthias Heidrich hatte den VfL in der 15. Minute in Front geschossen, bevor Benjamin Lauth (57.) den "Löwen" einen Punkt rettete.

Vor 35.800 Zuschauern boten die Gastgeber in der ersten Halbzeit eine enttäuschende Vorstellung und wurden für ihre Passivität mit dem 0:1 bestraft, als Heidrich einen eklatanten Abwehrfehler der Münchner nutzte.

Sehenswerte Kombination zum 1:1

Erst in der zweiten Halbzeit wurde die Begegnung offener, und 1860 kam nach einer sehenswerten Kombination durch Lauth zum Ausgleich.

"In der Halbzeit habe ich die Mannschaft wachaufgerüttelt und an der Ehre gepackt", sagte 1860-Trainer Uwe Wolf. "Die Zuschauer haben uns nach vorn gepeitscht und wir haben verdientermaßen den Ausgleich gemacht."

Zwar bemühte sich der Ex-Bundesligist um den Siegtreffer, blieb jedoch in der Offensive zu harmlos.

Wollitz nicht zufrieden

Dagegen boten sich dem VfL noch einige vielversprechende Konterchancen. Doch die Niedersachsen nutzten sie nicht.

"Wir hätten drei Punkte mitnehmen müssen", meinte Osnabrücks Coach "Pele" Wollitz.

Neben dem Torschützen Lauth vermochte bei den Gastgebern auch Fabian Johnson zu gefallen, Osnabrück hatte in Heidrich und Thomas Cichon seine besten Akteure.

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