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Ausgelassen: Ivica Banovic schreit seinen Jubel über das 2:1 heraus © getty

Die Breisgauer lassen sich in Mainz auch von einem Rückstand zur Halbzeit nicht schocken. Ein Kameruner und ein Kroate wenden das Blatt.

Mainz - Der SC Freiburg hat im Zweitliga-Gipfel beim FSV Mainz 05 seine kleine Krise überwunden und einen großen Schritt zur Rückkehr ins Fußball-Oberhaus gemacht.

Die Breisgauer setzten sich mit 2:1 (0:1) in Mainz durch, beendeten ihre Negativserie von drei Spielen ohne Sieg und bauten den Vorsprung auf den unmittelbaren Verfolger auf fünf Punkte aus.

Die Mainzer müssen nach der dritten Heimpleite bei nur einem Zähler vor dem 1. FC Nürnberg auf Relegationsplatz drei indes wieder kräftig um den Aufstieg zittern.

Der erst neun Minuten zuvor eingewechselte Ivica Banovic köpfte Freiburg mit seinem ersten Saisontor zum Sieg (67.). Zuvor hatte Mohamadou Idrissou (53.) das 0:1 durch FSV-Urgestein Nikolce Noveski (45.) ausgeglichen und seine persönliche Torflaute nach 536 Minuten beendet.

Furioser Beginn

Die Partie begann furios. Nach 21 Sekunden traf Chadli Amri für Mainz den Pfosten.

Auch in der Folgezeit waren die Gastgeber in einer hart umkämpften Partie vor 20.300 Zuschauern zunächst das bessere Team, ehe Freiburg nach dem Seitenwechsel das Tempo erhöhte.

Pech hatten die Mainzer, als Markus Feulner eine Viertelstunde vor Schluss verletzt ausschied, Trainer Jörn Andersen seine Wechselmöglichkeiten aber bereits ausgeschöpft hatte. In Unterzahl konnte der FSV die Abwehr der Gäste kaum noch in Gefahr bringen.

"Müssen so weiter machen"

Andersen blieb nach dem Spiel trotz der Niederlage optimistisch: "Wir dürfen nicht nur das Negative sehen. Wir haben heute ein gutes Spiel gemacht und stehen weiterhin auf Rang zwei. Das dürfen wir nicht vergessen."

Sein Gegenüber Robin Dutt wollte verfrühte Glückwünsche noch nicht annehmen: "Fünf Punkte sehen ganz gut aus, aber wir müssen so weiter machen. Es gibt keinen Grund, heute schon zu feiern."

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