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Pinola (l.) soll für den verletzten FCN-Kapitän Wolf ins Team rücken © imago

Vor dem Heimspiel gegen den Club provoziert RWO mit einem Kalauer-Plakat. Rostock erwartet gegen Fürth ein Schicksalsspiel.

Von Manuel Krons

München - In Oberhausen war man unter der Woche besonders kreativ.

Vor dem 27. Spieltag (Do., ab 17.45 LIVE), an dem die Rot-Weißen den 1. FC Nürnberg im heimischen Niederrheinstadion empfangen, verspeisen die Oberhausen-Kicker Dimitrios Pappas und Julian Lüttmann auf einem Plakat demonstrativ Nürnberger (Rost-)Bratwürste.

Die Botschaft ist klar: Nachdem man zuletzt zu Hause nur ein Remis gegen Osnabrück holte, ist man im Spiel gegen den Club wieder hungrig auf drei Punkte.

Den Gästen liegt unterdessen der Ausfall von Kapitän Andreas Wolf schwer im Magen.

FCN-Coach plant mit Pinola für Wolf

Nach einem Meniskusriss am rechten Knie und erfolgreicher Operation wird der 26-Jährige in dieser Saison nicht mehr eingreifen können.

"Seine Gesundheit hat absolute Priorität", erklärt Nürnberg-Manager Martin Bader.

Als Wolf-Ersatz plant Trainer Michael Oenning mit dem Argentinier Javier Pinola.

Hansa will gegen Fürth drei Punkte

Abstiegskandidat Hansa Rostock ist nach dem jüngsten 2:0-Erfolg über FSV Frankfurt auch gegen die ewigen Aufstiegsaspiranten aus Fürth zum Punkten verdammt.

"Ich habe der Mannschaft zu Beginn der Woche ganz klar gesagt, dass ich in Fürth drei Punkte verlange", sagt Trainer Andreas Zachhuber vor einem erneuten Schicksalsspiel.

"Bei uns ist der Druck höher"

Während die Gastgeber aus Fürth mit 45 Punkten und Rang drei in der Tabelle in Richtung erste Bundesliga schielen dürfen, fehlen den Norddeutschen vier Punkte auf einen Nichtabstiegsplatz (24 Punkte, Platz 17).

Für Zachuber ist es keine Frage, bei wem mehr auf dem Spiel steht: "Bei den Fürthern, die aufsteigen wollen, ist es ja eher ein positiver Druck. Bei uns dagegen geht es um den Klassenerhalt in der zweiten Liga, da ist der Druck sicherlich höher."

Kellerduell in Ingolstadt

Ein echtes Kellerduell steht den Fans von Ingolstadt (16.) und Wehen Wiesbaden bevor.

Neu-Teamchef Sandro Schwarz erwartet beim seinem Auswärtsdebüt "eine schwere Aufgabe, die wir aber mit breiter Brust antreten werden". Und auch auch Co-Trainer Hans Werner Moser prophezeit "ein Knallerspiel".

Bei der Heimspielpremiere am vergangenen Sonntag feierte das Duo bereits einen 3:1-Sieg über St. Pauli.

Nun fordert Schwarz: "Ich will vor dem Spiel in den Augen und Gesichtern der Jungs die gleiche Bereitschaft sehen."

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