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Kommt aus Emden früher als geplant nach Ahlen: Stefan Emmerling © getty

Auch beim FSV Frankfurt gibt's Veränderung auf der Trainerbank. St. Paulis Lazarett wird immer größer. Die Zweitliga-Splitter.

München - Stefan Emmerling tritt sein Traineramt bei Rot Weiss Ahlen früher als geplant an.

Der 43-Jährige wird den Tabellen-13. bereits am Freitag im Spiel beim FSV Mainz 05 (ab 17.45 Uhr LIVE) betreuen.

Ursprünglich sollte Emmerling erst nach der Saison vom Drittligisten Kickers Emden zu den Ostwestfalen wechseln. Nun einigten sich beide Klubs auf einen vorzeitigen Transfer.

"Ich stelle mich der Aufgabe sehr gerne", sagte Emmerling, dessen Vertrag bei den abstiegsbedrohten Ahlenern nur für die 2. Liga gilt.

"Damit habe ich es selber in der Hand, denn nicht nur ich kämpfe um meinen Arbeitsplatz in der 2. Liga, sondern die Spieler auch."

Heemsoth zurück ins zweite Glied

Den Posten von Emmerling bei den Kickers, die kaum noch eine Aufstiegschance besitzen, übernimmt bis zum Saisonende Co-Trainer Thomas Richter.

Für Ex-Profi Emmerling ist es die vierte Trainerstation nach seinen Engagements bei Fortuna Düsseldorf (2002), Alemannia Aachen II (2006 bis 2007) und Emden (seit 2007).

Bernd Heemsoth, der Ahlen seit der Entlassung von Christian Wück am 3. März als Interimstrainer betreute, wird Emmerlings Assistent.

Sport1.de hat weitere Meldungen aus der Zweiten Liga zusammengefasst:

Kleppinger neuer Co. beim FSV

Gerhard Kleppinger wird mit Beginn der kommenden Spielzeit neuer Co-Trainer beim FSV Frankfurt.

Der 51-Jährige, der bis Ende Juni noch beim finanziell angeschlagenen Süd-Regionalligisten Darmstadt 98 unter Vertrag steht, soll FSV-Chefcoach Tomas Oral unterstützen.

Der muss in der kommenden Saison drei Tage pro Woche in Köln den Trainerlehrgang absolvieren.

"Ich habe als Spieler unter seiner Leitung trainiert und eine Menge von ihm gelernt. Gerhard Kleppinger ist für unser Team eine absolute Bereicherung", sagte Oral.

Kleppinger ist bereits seit 15 Jahren als Trainer tätig und durchlief dabei die Stationen SV Darmstadt 98, Viktoria Griesheim, FC Gütersloh, FC St. Pauli, Rot-Weiß Oberhausen und Schalke 04 II. Den FSV Frankfurt trainierte er bereits in der Saison 2005/06.

Club: Kluges Einsatz gefährdet

Der 1. FC Nürnberg bangt vor dem Heimspiel am Sonntag gegen den FC St. Pauli (ab 13.45 Uhr LIVE) um den Einsatz von Peer Kluge.

Der Mittelfeldspieler hatte sich am Dienstag bei einem Testspiel gegen Landesligist SC Feucht (8:0) eine Sprunggelenkverletzung zugezogen.

Nach vier Siegen in Serie erwartet der Absteiger, als Rangdritter mit der Aufstiegsrelegation auf Sichthöhe, am Sonntag rund 45.000 Besucher. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

St. Pauli ohne acht

Auch beim FC St. Pauli hat sich die Personalsituation vor dem Match in Nürnberg verschärft.

Trainer Holger Stanislawski muss auf Mittelfeldspieler Fabian Boll verzichten (anhaltende Beschwerden an der Achillessehne). Außerdem fällt der gelbgesperrte Alexander Ludwig aus. Damit fehlen den Hamburgern insgesamt acht Spieler.

Auch Andreas Biermann (Grippe), Marc Gouiffe a Goufan (Reha nach Knie-OP), Rouwen Hennings (Muskelfaserriss), Carsten Rothenbach (Rippenbruch), Filip Trojan (Innenbandriss) und Benjamin Weigelt (Oberschenkel-Probleme) stehen nicht zur Verfügung.

Wehen Wiesbaden rechnet noch

Der abstiegsbedrohte SV Wehen Wiesbaden will mit einem Sieg gegen Aufstiegsaspirant SpVgg Greuther Fürth am Sonntag seine theoretischen Chancen auf den Klassenerhalt wahren.

"In den letzten sieben Spielen können wir noch alles erreichen. Gegen Fürth wollen wir den ersten Schritt machen", sagte Wehens Coach Sandro Schwarz.

Verzichten muss das Ligaschlusslicht, das vor dem Spiel gegen den Tabellenvierten drei Zähler Rückstand auf den Relegationsplatz hat, nur auf Rekonvaleszent Fabian Schönheim und möglicherweise auf Angreifer Marcel Ziemer (Magen-Darm-Grippe).

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