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Mainz Nikolce Noveski (l.) jagt Ahlens Lars Toborg den Ball ab © getty

Auch im vierten Spiel in Folge gelingt Mainz zu Hause kein Sieg. Gegen Ahlen vergibt der FSV selbst die besten Chancen.

Mainz - Der FSV Mainz 05 hat sich auch am 28. Spieltag nicht von seinem Heimkomplex befreien können und einen erneuten Dämpfer für seine Aufstiegshoffnungen hinnehmen müssen.

Nach dem 0:0 gegen Rot Weiss Ahlen hat die Mannschaft von Trainer Jörn Andersen aus den vergangenen vier Heimspielen ganze zwei Punkte eingefahren und muss ernsthaft um den Verbleib auf Platz zwei bangen.

"Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, fußballerisch war das das beste Heimspiel der Rückrunde. Irgendwann wird so ein Engagement auch belohnt, da bin ich mir sicher", sagte der Coach der 05er.

Für Stefan Emmerling als Debütant auf der Ahlener Trainerbank bringt der Punktgewinn ein wenig Luft im Abstiegskampf, allerdings bleibt sein Team fünf Partien sieglos.

Mainz etwas offensiver

Die Gastgeber waren von Beginn an die aktivere Mannschaft und zeigten den Willen, ihren 18.500 Fans wieder einmal einen Erfolg im Mainzer Bruchwegstadion zu bescheren.

Andersen hatte sich vier Tage nach der bitteren Heimpleite im Spitzenspiel gegen Tabellenführer SC Freiburg (1:2) am Ostermontag für eine offensivere Aufstellung entschieden.

Beste Chancen ausgelassen

Emmerling hatte bei seiner Premiere Glück, dass die Mainzer Dragan Bogavac (1.), Miroslav Karhan (14.) und Roman Neustädter (35. ) beste Chancen zur Führung ausließen.

"In der ersten Halbzeit war der Druck so groß, dass wir hinten gar nicht rauskamen. Aber wir haben mit Mann und Maus das Tor vernagelt", sagte der Ahlener Coach.

Ihre Überlegenheit konnten die Rheinhessen im ersten Durchgang jedoch nicht in Zählbares umwandeln.

Diese Abschlussschwäche setzte sich auch nach der Halbzeit fort. Erst in der 54. Spielminute erarbeitete sich Lars Toborg die erste Chance für die Gäste, als er das Mainzer Gehäuse knapp verpasste.

Bei den Mainzern, die auch noch Delron Buckley in der 62. Minute wegen einer Gehirnerschütterung ersetzen mussten, verdienten sich Neustädter und Nikolce Noveski die Bestnoten, bei Ahlen überzeugten Keeper Dirk Langerbein und Michael Wiemann

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