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Charles Takyi (l.) gratuliert dem Fürther Siegtorschützen Cidimar © imago

Mit einem glücklichen Sieg in Wiesbaden bleibt Fürth oben dran. Wehen verspielt wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt.

Wiesbaden - Die SpVgg Greuther Fürth hat sich im Aufstiegskampf der Zweiten Liga zurückgemeldet.

Die Franken gewannen am 28. Spieltag beim kaum mehr zu rettenden Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden 1:0 (1:0) und festigten ihren vierten Platz.

Nur die Tordifferenz trennt die "Kleeblätter" noch vom drittplatzierten FSV Mainz 05. Das Team von Trainer Benno Möhlmann schaffte damit nach zuletzt zwei 0:1-Niederlagen die Trendwende.

Nehrig vergibt Foulelfer

Cidimar erzielte nach einem Pass von Bernd Nehrig das Tor des Tages (23.). Die erste große Chance der Gäste zur Führung hatte Vorlagengeber Nehrig zuvor noch vergeben, als er mit einem Foulelfmeter am Wehener Keeper Alexander Walke scheiterte.

Der Aktion war ein Foul von Dajan Simac an Sami Allagui vorausgegangen.

Zwei Wehener Treffer annulliert

In der zweiten Halbzeit wurden zwei Wehener Treffer nicht anerkannt. Einmal entschied Schiedsrichter Robert Kempter aus Sauldorf auf Abseits, einmal auf Foul am Fürther Torhüter Stephan Loboue.

Für Wiesbadens neuen Teamchef Sandro Schwarz war es im dritten Spiel die erste Niederlage. Die Chance auf den Klassenerhalt ist nur noch theoretischer Natur.

Nehrig bester Fürther

In den ersten 45 Minuten kontrollierten die Fürther die Partie und hatten mit einem Freistoß von Daniel Felgenhauer kurz vor der Pause die große Chance zum 2:0.

Doch Wiesbadens Torwart Walke war vor 6500 Zuschauern zur Stelle.

In der zweiten Hälfte kämpfte Wiesbaden leidenschaftlich, aber zahlreiche Großchancen blieben ungenutzt. Walke und Benjamin Hübner verdienten sich aufseiten der Gastgeber die besten Noten, Nehrig und Jan Mauersberger fielen bei den Fürthern positiv auf.

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