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Julian Schuster kam 2008 vom VfB Stuttgart zum SC Freiburg © getty

Zunächst sieht es beim Spiel gegen Ingolstadt nach einem Schützenfest aus. Aber die "Schanzer" schlagen mit Hilfe des Schiedsrichters zurück.

Freiburg - Der SC Freiburg ist der Rückkehr in die Bundesliga nach vier Jahren Abstinenz einen weiteren Schritt näher gekommen.

Die Breisgauer gewannen am 28. Zweitliga-Spieltag gegen den abstiegsbedrohten FC Ingolstadt mit 3:2 (2:0) und bauten mit dem zehnten Heimsieg in dieser Spielzeit ihre Tabellenführung aus.

Die in der Rückrunde in allen elf Partien sieglosen Oberbayern, die zuletzt vier Mal unentschieden gespielt hatten, bleiben Vorletzter.

Vor 16.800 Zuschauern musste die Mannschaft von Trainer Robin Dutt trotz eines tollen Starts und einer 2:0-Pausenführung noch einmal um die drei Zähler zittern.

Banovic mit der Entscheidung

Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich köpfte Ivica Banovic nach Flanke von Julian Schuster in der 68. Minute dann aber das verdiente 3:2.

In der 10. Minute hatte Schuster einen Freistoß aus 20 Metern in die Maschen gesetzt.

In der 15. Minute legte der Mittelfeldakteur per Freistoß für Mohamadou Idrissou zum 2:0 auf. Für den Kameruner war es der neunte Saisontreffer.

Unberechtigter Elfmeter

Das Anschlusstor erzielte Daniel Jungwirth, er verwandelte einen schmeichelhaften Foulelfmeter in der 49. Minute sicher.

Valdet Rama hatte zunächst drei Freiburger stehen lassen, dann fiel er im Duell mit Ömer Toprak ziemlich leicht und Schiedsrichter Florian Steuer (Menden) pfiff.

In der 56. Minute erzielte der Ex-Freiburger Steffen Wohlfarth den Ausgleich, er lief in eine verunglückte Rückgabe von Banovic und setzte sich auch gegen den herauseilenden Simon Pouplin durch.

Fink unter Druck

Die Gäste, bei denen Trainer Thorsten Fink immer mehr unter Druck gerät, ließen zu viele Torgelegenheiten zu.

Bereits in der zweiten Minute rettete Keeper Michael Lutz bei einem Kopfball von Idrissou großartig.

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