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Beim 5:0 im Hinspiel erzielte Filip Trojan (l., gegen Krmas) das 1:0 gegen Mainz © getty

Freiburg und Fürth wollen am 29. Spieltag einen wichtigen Schritt zum Aufstieg machen. Kann Duisburg noch ins Rennen eingreifen?

Von Thorsten Mesch

München - Der Aufstiegskampf spitzt sich am 29. Spieltag zu.

Neben Spitzenreiter SC Freiburg kann auch die Spielvereinigung Greuther Fürth am Freitag (ab 17.45 Uhr LIVE)vorlegen.

Der MSV Duisburg will seine zumindest theoretischen Chancen auf die Rückkehr in die Bundesliga wahren. (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle)

Bayern-Duell in Fürth

Freiburg will mit einem Sieg beim FC St. Pauli seinen Vorsprung auf Platz vier auf zehn Punkte ausbauen.

Fürth empfängt den FC Augsburg und könnte sich mit einem Sieg im fränkisch-schwäbischen Bayern-Duell, zumindest vorübergehend, auf Platz zwei verbessern.

Duisburg muss gewinnen

Denn die übrigen Teams aus dem oberen Tabellendrittel spielen allesamt erst am Sonntag.

Duisburg, mit sieben Punkten Rückstand auf den drittplatzierten FSV Mainz 05 Siebter, darf sich bei Rot Weiss Ahlen keinen weiteren Patzer mehr erlauben.

Die Spiele am Freitag im Überblick:

FC St. Pauli - SC Freiburg (Hinrunde: 0:2)

Mit zwei Siegen nacheinander hat Freiburg zuletzt seine Spitzenposition gefestigt.

Doch wie schnell man unter Druck geraten kann, erfuhren die Breisgauer zuvor am eigenen Leib, als sie aus drei Spielen nur einen Punkt geholt hatten.

Dutt hegt Revanchegelüste

Eine Niederlage, und der Vorsprung auf einen Nichtaufstiegsplatz könnte auf vier Punkte schrumpfen.

"Innerhalb eines Spieltages kann die Tabellensituation weniger komfortabel werden", weiß Trainer Robin Dutt, der mit seinem Team auch das 0:5 aus dem Vorjahr vergessen machen möchte. "Ein bisschen Revanchegedanken hat man schon", gibt Dutt zu.

Freiburgs Coach hat alle Mann an Bord: Tommy Bechmann ist wieder fit und hat wieder mit der Mannschaft trainiert. Johannes Flum und Ivica Banovic sind angeschlagen, bei beiden wird es aber wohl zumindest für Kurzeinsätze reichen.

St. Pauli seit vier Spielen sieglos

St. Pauli wartet seit vier Spielen auf seinen zwölften Saisonsieg. Die Kiez-Kicker sind seit vier Spielen ohne Dreier.

"Wir werden in jedem Fall nach vorne spielen", verspricht (Trainer Holger Stanislawski, der neben dem Marcel Eger (Gelb-Rot) und den gelbgesperrten Florian Bruns noch acht Spieler ersetzen muss.

Die Flucht nach vorn ist nachvollziehbar, denn hinten hapert es. St. Pauli kassierte in der Rückrunde 24 Gegentore und ist in dieser Hinsicht Liga-Schlusslicht.

SpVgg Greuther Fürth - FC Augsburg (Hinrunde: 1:1)

Fürth wahrte mit dem 1:0 in Wehen seine Aufstiegschancen. Mit einem Sieg gegen Augsburg wollen die Franken ihre Ambitionen bestätigen.

"Die Mannschaft vermittelt den Eindruck, dass sie die Straße nach oben einschlagen will", sagt Trainer Benno Möhlmann, der gegen den FCA aus dem Vollen schöpfen kann.

"Wenn wir gegen Augsburg nicht gewinnen, braucht hier niemand mehr vom Aufstieg sprechen", sagt Abwehrspieler Marino Biliskov.

"Ohne Ende wichtig"

Das Spiel sei "ohne Ende wichtig", meint Präsident Helmut Hack, ergänzt aber: "Am Freitag entscheidet sich noch gar nichts!"

Von seinen bislang 15 Heimspielen gegen Augsburg hat Fürth nur zwei verloren. Die letzte Niederlage gegen Augsburg kassierte die SpVgg am 2. Spieltag der Regionalliga-Saison 1994/95 (1:3).

FCA kommt mit neuem Selbstvertrauen

Nach zuvor zehn Spielen ohne Sieg gelang Augsburg unter dem neuen Trainer Trainer Jos Luhukay beim 3:0 gegen Osnabrück ein Einstand nach Maß.

"Die Mannschaft hat endlich ihr Erfolgserlebnis gehabt, ich hoffe, dass das dem Team und jedem einzelnen Spieler mehr Selbstbewusstsein gibt", sagt Luhukay im Gespräch mit Sport1.de.

In Fürth muss Luhukay auf Stürmer Sandor Torghelle verzichten. "Für ihn persönlich ist es sehr schade. Was es für die Mannschaft bedeutet, kann ich nicht sagen, da ich ihn ja nicht in jedem Spiel gesehen habe", erklärt der Coach. "Ich denke, dass wir einen guten Kader haben und jetzt der ein oder andere seine Chance bekommt, um seine Qualität zu zeigen."

Rot Weiss Ahlen - MSV Duisburg (Hinrunde: 1:0)

Ahlen ist seit fünf Spielen sieglos, blieb viermal ohne eigenen Treffer. Zum Einstand des neuen Trainers Stefan Emmerling gab es zuletzt ein 0:0 in Mainz.

Die seit vier Spielen sieglosen Duisburger sind auswärts seit sieben Spielen unbesiegt. Die letzte Auswärtsniederlage kassierte der MSV am 16. November beim 3:4 in Fürth.

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