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Bance (l., mit Pekovic) gelang einmal mehr der entscheidende Treffer für Mainz © imago

Der Aufstiegskandidat aus Mainz feiert einen schmeichelhaften Auswärtserfolg. Ingolstadt wartet weiter auf den ersten Sieg 2009.

Ingolstadt - Der FSV Mainz 05 hat in einer turbulenten Partie beim FC Ingolstadt Aufstiegsplatz zwei zurückerobert.

Fünf Tage nach dem Aus im Pokal-Halbfinale nach Verlängerung gegen Bayer Leverkusen drehten die Mainzer nach zweimaligem Rückstand die Partie mit 4:3 zu ihren Gunsten und zogen wieder am 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth vorbei.

Den entscheidenden Treffer setzte Torjäger Aristide Bance fünf Minuten vor Abpfiff zum entscheidenden 4:3.

"Wir haben die Ruhe behalten, sind zurückgekommen und belohnt worden", sagte Mainz-Coach Jörn Andersen, nachdem sein Team 0:1 und 2:3 hinten gelegen hatte.

Köppel neuer Ingolstadt-Coach

Unterdessen wartet der abstiegsbedrohte FC Ingolstadt auch unter den Augen des künftigen Trainers Horst Köppel weiter auf den ersten Sieg des Jahres.

Die nach der Trennung von Thorsten Fink durch Interimstrainer Michael Wiesinger betreuten Oberbayern verloren gegen den Aufstiegsaspiranten durch einen Torwartfehler von Michael Lutz und bleiben weiter im Tabellenkeller. Ingolstadt, das Köppel als Überraschungs-Coup nach der Begegnung als neuen Chefcoach vorstellte, verpasste damit die Chance, zumindest vorübergehend nach Punkten mit Hansa Rostock auf dem ersten Nichtabstiegsplatz gleichzuziehen.

"Wenn du zuhause solche Böcke schießt, kriegst du vier Gegentore", konstatierte Wiesinger.

Schmeichelhafter Sieg für Mainz

Vor 5217 Zuschauern, unter denen auch Köppel weilte, trafen Michael Wenczel (27.), Andreas Neuendorf (58.) und Vratislav Lokvenc (64.) für die Gastgeber.

Nikolce Noveski (34.), Srdjan Baljak (49./70.) und Aristide Bance (85.) sicherten den Gästen den etwas schmeichelhaften Auswärtserfolg in einer packenden Partie mit vielen Torraumszenen.

Zu allem Überfluss sah Malte Metzelder wegen eines Ellenbogenschlags gegen Bance in der 90. Minute noch die Rote Karte.

Andersen optimistisch

Jörn Andersen blickte nach dem Erfolg optimistisch auf die entscheidenden Wochen im Aufstiegskampf voraus:

"Meine Mannschaft hat Charakter gezeigt. Das gibt uns viel Aufwind für die nächsten Spiele."

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