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Erik Jendrisek erzielte gegen Wehen seinen zwölften Saisontreffer © imago

In einem ganz schwachen Zweitligaspiel fällt der Siegtreffer in der Nachspielzeit. Der FCK darf weiter vom Aufstieg träumen.

Kaiserslautern - Dank Erik Jendrisek darf der 1. FC Kaiserslautern weiter von der Rückkehr in die Bundesliga träumen.

Durch den Treffer des Slowaken in der Nachspielzeit (90.+3) kamen die Pfälzer zu einem glücklichen 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden und behielten dadurch den Kontakt zu den Aufstiegsrängen.

Wehen bleibt auswärts als einziger Zweitligist sieglos und abgeschlagener Tabellenletzter.

Sieg mit Symbolcharakter

"Wir haben verdient, aber dennoch auch glükclich gegen diesen unangenehmen Gegner gewonnen", sagte FCK-Trainer Milan Sasic. "Ich sehe dieses Spiel als Symbolcharakter-Spiel. Man sieht, dass man viel erreichen kann, wenn der Wille und die Bereitschaft da sind alles zu geben."

Wehens Coach Hans-Werner Moser war nach der Rückkehr an seine ehemalige Wirkungsstätte weniger glücklich.

"Unsere Enttäuschung ist sehr groß. Die Jungs sind am Ende", sagte der ehemalige Lauterer Profi, ergänzte aber: "Wir schaffen es dennoch wieder die Mannschaft aufzubauen, um die letzte Hoffnung, die wir noch haben in Punkte zu verwandeln."

FCK tut sich schwer

Die klar favorisierten Gastgeber taten sich vor 31.054 Zuschauern zunächst schwer gegen die massierte Abwehr von Wehen.

Vor allem die spielerischen Mittel fehlten den Pfälzern, die eine halbe Stunde brauchten, um erstmals Torgefahr zu erzeugen.

Walke wehrt Kopfball ab

Jendrisek setzte sich auf der rechten Seite durch, sein Flachschuss aber strich knapp am linken Pfosten vorbei ins Aus.

Kurz vor der Pause wehrte Wehens Keeper Alexander Walke noch einen Kopfball von Josh Simpson ab.

Chance für Sam

Nach dem Wechsel wurden Kaiserslautern, das in der Vorsaison daheim gegen Wehen gar 0:2 verloren hatte, gefährlicher.

Der FCK hatte nach 60 Minuten durch den kurz zuvor eingewechselten Sidney Sam (59.) sowie Dario Damjanovic aus Nahdistanz (60.) zu zwei Großchancen, die jeweils Walke parierte.

Entscheidung durch Kopfball

Auch einen Kopfball von Srdjan Lakic wehrte Walke ab (75.). Jendrisek war dann Sekunden vor dem Schlusspfiff per Kopf dorch noch erfolgreich.

Bei Kaiserslautern überzeugte neben Alexander Bugera noch Martin Amedick.

Wehen hatte in Torwart Walke seinen überragenden Spieler. Außerdem verdiente sich Dajan Simac eine gute Note.

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