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Angelo Barletta - hier im Duell mit Eigler - traf für Frankfurt © getty

Der FC Nürnberg verliert gegen Frankfurt nicht nur das Spiel, sondern auch Marek Mintal durch eine Rote Karte.

Franfkurt - Traditionsklub 1. FC Nürnberg hat im Rennen um die direkte Rückkehr in die Bundesliga einen bitteren Rückschlag hinnehmen müssen.

Der neunmalige deutsche Meister unterlag nach zuletzt fünf Siegen in Folge bei Aufsteiger FSV Frankfurt trotz Führung mit 1:2 (1:1) und rutschte mit weiter 49 Punkten auf den vierten Tabellenplatz ab.

Der FSV entledigte sich derweil dank des siebten Heimsieges in Serie aller Abstiegssorgen.

Eigler erzielt Führung

Vor 16.112 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena erzielte Christian Eigler nach einem Sololauf über den halben Platz mit seinem siebten Saisontor das 1:0 der Nürnberger.

Frankfurts Kapitän Angelo Barletta sorgte kurz vor der Pause für den Ausgleich (43.) und den ersten Gegentreffer von Club-Keeper Raphael Schäfer nach 493 Minuten. Den 2:1-Siegtreffer erzielte Christian Mikolajczak (81.).

In der Nachspielzeit sah Nürnbergs Stürmer Marek Mintal wegen Schiedsrichterbeleidigung noch die Rote Karte.

Die Franken hatten in der ersten halben Stunde große Probleme, die Gastgeber unter Druck zu setzen.

Club braucht lange für erste Chance

Erst in der 33. Minute kam das Team von Trainer Michael Oenning zu seiner ersten Chance, doch der Schuss von Dennis Diekmeier ging am FSV-Tor vorbei. Kurz darauf sorgte Eigler nach schönem Pass von Marcel Risse für das 1:0, Barletta glich aber kurz vor dem Seitenwechsel aus.

Im zweiten Abschnitt hatte dann zunächst Nürnbergs Marek Mintal per Freistoß die Chance zur erneuten Führung (53.).

Youssef Mokhtari verletzt sich

Nach der Auswechslung des offenbar am Knie verletzten FSV-Spielmachers Youssef Mokhtari erhöhten die Gäste den Druck, die größte Möglichkeit hatte aber auf der anderen Seite zunächst Frankfurts Stürmer Matias Cenci (77.), ehe Mikolajczak aus spitzem Winkel das 2:1 erzielte.

Beste Spieler auf Seiten der Nürnberger waren Eigler und Peer Kluge. Beim FSV überzeugten Mokhtari und Keeper Patric Klandt.

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