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Viel Kampf: Kopfballduell zwischen Osnabrücks Peitz (l.) und Bülöw © getty

Rostock bleibt im Aufwind, vergibt aber in Osnabrück den möglichen Sieg. Der VfL kämpft vorbildlich, bleibt aber auf Platz 16.

Osnabrück - Hansa Rostock und Trainer Andreas Zachhuber haben ihre Erfolgsserie fortgesetzt.

Nach drei Siegen hintereinander erkämpften die unter Zachhuber immer noch unbesiegten Mecklenburger auch im Abstiegsduell beim VfL Osnabrück ein hochverdientes 0:0-Unentschieden und festigten damit Rang 15 in der Tabelle.

Allerdings verpassten sie trotz guter Gelegenheiten die Chance, sich fünf Punkte von den Gastgebern abzusetzen, die auf Relegationsplatz 16 blieben.

Zachhuber nicht unzufrieden

"Wir wollten gewinnen und hatten ganz klare Torchancen. Am Ende können wir aber mit dem Unentschieden leben", sagte Zachhuber.

"Am Freitag wollen wir gegen Kaiserslautern wieder drei Punkte holen", blickte der Coach sofort nach vorne.

Wollitz sieht Steigerung

"Wir haben in der ersten Halbzeit schlecht gespielt und hätten 0:2 zurückliegen können", gestand Osnabrücks Trainer Claus-Dieter Wollitz ein.

"Aber wir sind dann mit mehr Aggressivität aus der Kabine gekommen, haben uns Chancen erarbeitet, sie aber nicht genutzt", so Wollitz.

"Ein Sieg wäre aber für Rostock eher verdient gewesen als für uns."

Kroos scheitert an Berbig

Vor 15.300 Zuschauern im fast ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke waren die Gäste speziell in der ersten Halbzeit einem dreifachen Punktgewinn näher.

Schon in der fünften Minute scheiterte Felix Kroos mit einem Kopfball freistehend an VfL-Torhüter Tino Berbig.

Schindler zweimal ans Aluminium

Der Keeper der Niedersachsen war auch auf dem Posten, als er einen Schuss von Rostocks Mittelfeldspieler Kevin Schindler nach einem Alleingang 60 Sekunden vor dem Pausenpfiff den Führungstreffer an den linken Innenpfosten lenkte.

In der 69. Minute traf der Ex-Bremer nach einem Konter freistehend den rechten Pfosten.

"Kevins Chance hätte ein Tor sein müssen", meinte Zachhuber.

Kopfballchance durch Peitz

Erst nach dem Seitenwechsel kam Osnabrück besser ins Spiel.

Schon drei Minuten nach Wiederbeginn konnte Dominic Peitz eine gute Torchance nicht nutzen, als er per Kopf nicht an Hansa-Schlussmann Jörg Hahnel vorbeikam.

De Wit trifft die Latte

Zehn Minuten später traf Pierre de Wit mit einem Freistoß nur die Querlatte.

Berbig konnte sich in der 66. Minute erneut auszeichnen, als er einen Kopfball von Enrico Kern aus kurzer Distanz parierte.

Reichenberger vergibt zweimal

In der Schlussphase scheiterte VfL-Stürmer Thomas Reichenberger zweimal aus aussichtsreicher Position.

Torwart Berbig sowie Innenverteidiger Darlington Omodiagbe waren die stärksten Akteure im Team von Coach Claus-Dieter Wollitz.

Neben Schindler verdiente sich Kapitän Martin Retov bei den Gästen eine gute Note.

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