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Beim BVB oft mit Unsicherheit, beim FCK die Stütze der Abwehr: Martin Amedick © getty

Dem Aufstiegsaspirant Kaiserslautern droht ein harter Kampf um die Punkte in Rostock. Beim FC Augsburg steigt das Bayern-Derby.

Von Thorsten Mesch

München - Am Montagabend hätte Hansa Rostock einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen können.

Doch die Mannschaft von Trainer Andreas Zachhuber vergab in Osnabrück mehrere Großchancen und musste sich am Ende mit einem 0:0 begnügen.

"Wir müssen dran arbeiten, dass wir die Dinger vorne reinmachen", meinte Zachhuber trotz der immer noch großen Abstiegsgefahr gewohnt nüchtern.

Rostock will Sicherheit

Zehn Punkte holte Hansa aus dem letzten vier Spielen. Dennoch trennen die Rostocker weiterhin nur zwei Zähler von den Osnabrückern, die auf Relegationsplatz 16 stehen (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

"Wir brauchen immer noch drei Siege, um unser Saisonziel zu erreichen", rechnet Zachhuber vor und fordert vor dem 30. Spieltag (Fr., ab 17.45 Uhr LIVE): "Den ersten wollen wir natürlich gleich gegen Kaiserslautern einfahren."

Lautern erwartet ein hartes Spiel

Während die Gastgeber vor erwarteten 25.000 Zuschauern um den Klassenerhalt kämpfen, haben die Gäste aus der Pfalz gute Aussichten auf die Rückkehr in die Bundesliga.

Nur zwei Punkte trennen den seit sechs Spielen ungeschlagenen FCK von einem Aufstiegsplatz.

"Keiner wird dem anderen etwas schenken. Das wird ein packendes Spiel", sagt Kaiserslauterns Trainer Milan Sasic.

"Für beide Mannschaften geht es am Freitag um ganz wichtige Punkte. Es zählen die 90 Minuten, nicht, was davor war oder was danach kommt", betont Abwehrspieler Martin Amedick.

Zachhuber ist es "völlig egal, wie der Gegner heißt. Auch gegen Wehen wäre es ein schweres Spiel geworden.", sagt der Hansa-Coach. "Wichtig wird sein, dass wir uns wieder so viele gute Torchancen herausspielen wie in Osnabrück, aber diesmal auch dafür belohnen."

"Löwen" zu Gast in der Rosenau

Neben Rostock wollen sich auch der FC Augsburg und die Münchner "Löwen" von der unteren Tabellenregion absetzen. Sechs Punkte trennen den FCA vom Relegationsplatz 16, sieben sind es beim TSV 1860. Fehlen wird beim Derby Abwehrspieler Uwe Möhrle, der wegen der eine Sperre wegen der fünften Gelben Karte absitzen muss.

Auch Mittelfeldspieler Benjamin Kern steht Neu-Trainer Jos Luhukay wegen einer Hüftverletzung nicht zur Verfügung.

Für Schlusslicht SV Wehen Wiesbaden ist das Kellerduell gegen den Tabellen-16. VfL Osnabrück die letzte Chance. Nur mit einem Dreier können sich die Wehener weiter Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.

Die Spiele am Freitag im Überblick:

Hansa Rostock - 1. FC Kaiserslautern (Hinspiel 0:6):

Rostock, das Team mit der viertbesten Heim-Abwehr der Liga (13 Gegentore in 14 Heimspielen), hat nach sechs Spielen ohne Niederlage den Klassenerhalt wieder fest im Visier.

Kaiserslautern ist bereits seit sechs Auftritten ungeschlagen und hat damit seine Chancen auf den Aufstieg gewahrt.

FC Augsburg - 1860 München (Hinspiel 1:0)

Augsburg hat nur eines seiner letzten zwölf Spiele gewonnen. Von den letzten fünf Zweitliga-Duellen mit den Münchnern gewannen die Augsburger vier ohne Gegentor.

1860 wartet seit sechs Partien (vier Unentschieden, zwei Niederlagen) auf seinen zehnten Saisonerfolg. In den letzten 15 Begegnungen kassierte der TSV mindestens ein Gegentor.

SV Wehen Wiesbaden - VfL Osnabrück (Hinspiel 1:1):

Schlusslicht Wehen, mit 16 Zählern aus 14 Spielen das schwächste Heimteam der Liga, blieb zuletzt dreimal sieg- und torlos.

Osnabrück wartet bereits seit fünf Partien auf einen Dreier. Dabei blieb der VfL viermal ohne eigenen Treffer ? wie zuletzt beim 0:0 gegen Rostock.

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