Zweitligist Arminia Bielefeld muss wegen seiner Finanzprobleme der Deutschen Fußball-Liga Rede und Antwort stehen. "Wir haben die Klubspitze kurzfristig zu einem Gespräch eingeladen", sagte Christian Müller, DFL-Geschäftsführer für Finanzen und Lizenzierung. Zu dem genauen Termin des Gesprächs wollte sich die DFL nicht äußern.

Arminias Präsident Hans-Hermann Schwick hatte zugegeben, dass der Verein "ein ziemliches Liquiditätsproblem" habe. Der Spielbetrieb sei jedoch gesichert, es drohe keine Insolvenz.

Grund für die Finanzprobleme sei der Bau der Osttribüne, der 18 statt der vorab veranschlagten 12 Millionen Euro gekostet habe. Zudem seien Gelder von Sponsoren nicht im erhofften Rahmen geflossen. "Wir wollten unsere Tribüne unbedingt zu Ende bauen.

Drei Millionen Euro kommen nun aus dem Cash Flow, drei Millionen haben wir mittelfristig finanziert", sagte Schwick.

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