Es ist das Duell zweier Traditionsklubs, die schon ebenso atemberaubende Höhenflüge wie Talfahrten erlebt haben. Und noch vor einem Jahr war der Karlsruher SC oben und der TSV 1860 München unten.

Denn die Badener spielten in der Bundesliga, die "Löwen" nur in der Zweiten Liga. Jetzt treffen die beiden Teams zum zweiten Mal seit dem KSC-Abstieg aufeinander, das Hinspiel entschieden die Karslruher in München mit 3:1 für sich.

Und das schwächste Rückrundenteam steht im Nachholspiel des 20. Spieltags gegen 1860 München im heimischen Wildpark-Stadion gehörig unter Druck.

Nach fünf Niederlagen in Serie muss dringend ein Sieg gegen die "Löwen" her, um sich im unteren Tabellendrittel Luft auf die Abstiegsränge zu verschaffen.

KSC-Coach Markus Schupp steht zwar noch nicht zur Disposition, aber bei einer Niederlage könnte die nächste Partie gegen den FSV Frankfurt schon zum Schicksalsspiel für den 44-Jährigen werden.

Manger Arnold Trentl stellt sich dennoch demonstrativ hinter seinen Coach: "Wenn ich das Gefühl hätte, es stimmt zwischen Markus und dem Team nicht, würden wir reagieren. Aber das ist nicht so."

Entspannter gestaltet sich dagegen die Lage beim Team aus der bayrischen Landeshauptstadt.

Die "Löwen" reisen nach dem Sieg gegen Fürth mit breiter Brust zum KSC und können durch einen Auswärtserfolg ihren Platz im Tabellen-Mittelfeld festigen. Derzeit steht die Mannschaft von Ewald Lienen auf Rang zehn.

Bei den Münchnern wird Ersatztorhüter Michael Hofmann fehlen, er hatte sich nach einem Sturz im heimischen Badezimmer einen Jochbeinbruch zugezogen. Zudem fehlt Defensiv-Talent Aleksandar Ignjovski wegen einer Gelbsperre.

Die Badener müssen auf Verteidiger Dino Drpic verzichten.

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