Eine Bestrafung des in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Zweitligisten Arminia Bielefeld durch die DFL wird wahrscheinlicher.

Wie der Bielefelder Aufsichtsratsvorsitzende Norbert Leopoldseder dem "Westfalen-Blatt" sagte, sei die Finanzierung für diese Saison zwar gesichert, doch rechne er damit, "dass noch etwas kommen wird". Als Bestrafung käme entweder ein Punktabzug oder eine Geldstrafe infrage.

Bielefelds Pressesprecher Marcus Uhlig wollte die Angelegenheit nicht weiter kommentieren. "Es gibt keinen neuen Sachstand", sagte Uhlig. Mit einer Entscheidung rechnen sowohl Leopoldseder als auch Uhlig in den nächsten Tagen.

Ursache für das Defizit von rund 2,5 Millionen Euro ist vor allem der Neubau der Osttribüne, der 18 statt der vorab veranschlagten 12 Millionen Euro gekostet hat. Da die neue Tribüne von den Fans bisher nicht wie gewünscht angenommen wird, könnte sich das Defizit sogar noch erhöhen.

Arminias kaufmännischer Geschäftsführer Heinz Anders hatte zuletzt erklärt, die DFL habe signalisiert, dass sie die an die Arminia gestellten Forderungen als erfüllt ansehe.

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