Die gerichtlichen Streitigkeiten wegen des geplanten Stadionneubaus zwischen dem Karlsruher SC und einem Architekturbüro sind beendet.

Nachdem bereits Präsidium und Verwaltungsrat des KSC dem vom Gericht vorgebrachten Vergleichsvorschlag ihre Zustimmung erteilt hatten, wurde diesem nun auch seitens der Gegenpartei nicht widersprochen.

Damit ist der Vergleich nach Ablauf der Frist rechtskräftig. Demnach ist der KSC zur Zahlung eines Architektenhonorars in Höhe von 290.000 Euro sowie eines Betrags von 310.000 Euro zur Abgeltung aller weiteren möglichen Forderungen verpflichtet. Damit sind alle Vertragsverhältnisse zwischen den beiden Parteien beendet.

"Mit diesem Vergleich sind wir endlich in der wichtigen Stadionfrage wieder voll handlungsfähig. Wir können nun die Gespräche mit der Stadt über ein neues Stadion ohne vertragliche Einschränkungen vorantreiben", sagte KSC-Präsident Paul Metzger.

Das Architekturbüro hatte 1996 mit dem KSC einen Vertrag abgeschlossen, der diesen als künftigen Entwickler für die kompletten Planungsleistungen beim Bau eines Stadions vorsah. Das Unternehmen hatte bereits seit 1997 bis 2002 eine Summe in Höhe von rund 800.000 Euro erhalten. Das Architekturbüro hatte von den Badenern ursprünglich 3,2 Millionen für die Stadion-Ausbaupläne gefordert.

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