Heinz Anders ist nach nur neun Monaten als Geschäftsführer des finanziell schwer angeschlagenen Zweitligisten Arminia Bielefeld zurückgetreten.

Nach Angaben des Klubs bat Anders "das Präsidium und den Aufsichtsrat des DSC Arminia Bielefeld um eine einvernehmliche Auflösung seines Vertrages".

Anders erklärte, "persönliche und familiäre Gründe" würden eine weitere Tätigkeit als Arminia-Geschäftsführer nicht zulassen.

"Die Gremien des Klubs werden diesem Wunsch entsprechen", sagte der Aufsichtsrats-Vorsitzende Norbert Leopolseder:

"Wir danken Herrn Anders bereits jetzt für sein Engagement und seine geleisteten Dienste - insbesondere im Hinblick auf das schwierige Krisenmanagement in den vergangenen Wochen und Monaten.

Erste Kontakte zu potentiellen Nachfolgern sind bereits aufgenommen worden, wir hoffen, zeitnah eine adäquate Neubesetzung der kaufmännischen Geschäftsführung präsentieren zu können."

Die Arminia hat einen Liquiditätsbedarf von 12 Millionen Euro. Sollten die Bielefelder das Geld nicht bis zum 2. Juni auftreiben, erhalten sie keine Lizenz. Dies wäre, wie Anders zuletzt eingestand, gleichbedeutend mit der Insolvenz.

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