Arminia Bielefeld hat den drohenden Lizenzentzug so gut wie abgewendet.

"Es war eine wahnsinnige Arbeit, aber wir haben die zehn Millionen Euro beisammen", sagte Wolfgang Brinkmann, kommender Präsident des finanziell schwer angeschlagenen Zweitligisten.

Neben den lokalen Großunternehmen Dr. Oetker (u.a. Lebensmittel, Schifffahrt), Gerry Weber (Mode) und Schüco (Fenster und Solar) beschloss auch die Firma Gauselmann (Geldspielgeräte) aus Lübbecke, der Arminia zu helfen. Zudem bürgen Aufsichtsratsmitglieder des Vereins persönlich.

Garantien über 10,2 Millionen Euro muss die Arminia bis Mittwochnachmittag um 15.30 Uhr bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorweisen, um nicht mit sofortigem Lizenzentzug und Zwangsabstieg bestraft zu werden. Fraglich scheint nun nur noch, ob die DFL die Unterlagen anerkennt.

"Ich bremse noch die Euphorie, denn es gibt noch viele Formalitäten zu erledigen", sagte Brinkmann, der Hans-Hermann Schwick im September an der Vereinsspitze ablösen soll.

"Aber ich sage schon jetzt, dass es sich gelohnt hat, für Bielefeld und die ganze Region zu kämpfen."

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