Die Staatsanwaltschaft Bielefeld ermittelt beim Zweitligisten Arminia Bielefeld wegen des Verdachts der Untreue.

Beamte durchsuchten am Freitag die Geschäftsräume und stellten umfangreiche Unterlagen sicher. Das bestätigte Klaus Pollmann, der Sprecher der Ermittlungsbehörde, am Freitagabend dem Bielefelder "Westfalen-Blatt". Anlass sei eine anonyme Anzeige gewesen, sagte Pollmann weiter. Der Verein habe bei der Durchsuchung mit den Ermittlern kooperiert.

Bei dem Verfahren geht es nach Angaben der Zeitung um den Bau der neuen Haupttribüne, der sich von anfangs veranschlagten elf auf 19 Millionen Euro verteuert hatte.

Die Kostenexplosion gilt als wesentliche Ursache für die Finanzmisere, die den Zweitligisten an den Rand der Insolvenz getrieben hatte.

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