Der CDU-Bundestagsabgeordnete Ingo Wellenreuther ist zum Präsidenten des sportlich und finanziell schwächelnden Karlsruher SC gewählt worden. Eine von Wellenreuthers ersten Amtshandlungen wird die Ernennung eines neuen Trainers sein. Als Favorit gilt Uwe Rapolder.

Wellenreuther bekam auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 938 Stimmen deutlich das Vertrauen ausgesprochen. Zudem wurden die vom Juristen vorgeschlagenen Günter Pilarski und Georg Schattling als Vize-Präsidenten gewählt. Der 72 Jahre alte Unternehmer Pilarski gilt als Umsatz-Milliardär und hat angekündigt, sich auch finanziell bei den Badenern einzubringen.

"Nur mit diesem Team können wir die schwere Aufgabe bewältigen", sagte Wellenreuther, der nach dem Rücktritt von Paul Metzger zuletzt als Notpräsident fungiert hatte: "Ich habe zwei Ziele. Ich will den KSC wirtschaftlich sanieren und sportlich für den Klassenerhalt sorgen."

Möglicherweise soll Rapolder, der am 13. Dezember 2009 bei TuS Koblenz entlassen worden war, die Badener vor dem Sturz in die dritte Liga bewahren. Der 52-Jährige bestätigte, dass es schon Gespräche gegeben habe. Der KSC hatte sich Ende Oktober von Trainer Markus Schupp getrennt. Als Interims-Coach ist Markus Kauczinski tätig.

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