Nach seinem brutalen Foul gegen Matias Concha vom VfL Bochum sind die Kinder von Macchambes Younga-Mouhani Opfer von Anfeindungen geworden.

In Düren, wo die Familie des Kongolesen von Union Berlin lebt, wurde der Nachwuchs beschimpft und auf das Verhalten ihres Vaters angesprochen. "Ich habe Kinder, die in der Schule zu hören bekommen: Was hat denn dein Vater da gemacht?", sagte Younga-Mouhani der "BZ".

Der Mittelfeldspieler von Union hatte am Montag im Spiel gegen Bochum (0:1) Concha mit einem Tritt Schien- und Wadenbein gebrochen. Der Schwede wurde bereits operiert und wird den Bochumern mindestens bis April 2011 nicht zur Verfügung stehen.

Younga-Mouhani bedauert den Vorfall sehr, er leidet selbst unter dem verhängnisvollen Fehltritt. "Ich kann nicht mehr schlafen. Mir tut es wirklich sehr leid, was passiert ist", sagte der 36-Jährige. Direkt nach der Aktion hatte sich Younga-Mouhani bei Concha entschuldigt.

Ein Versöhnungstreffen kam bisher nicht zustande, da der Bochumer nach seiner Operation noch nicht ansprechbar war. Younga-Mouhani möchte den Schweden unbedingt bald treffen: "Ich möchte ihm noch einmal persönlich sagen, wie leid es mir tut."

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