Der kolumbianische Nationalspieler Adrian Ramos von Hertha BSC Berlin hat für Aufklärung im Zusammenhang mit seinem Autounfall gesorgt.

Vor dem offiziellen Vorbereitungsstart am Dienstagmorgen legte der Stürmer in einem Gespräch mit Manager Michael Preetz und Trainer Markus Babbel seine Version des Unfalls dar, bei dem er während seines Weihnachtsurlaubs in seiner Heimatstadt Cali mit einem Radfahrer zusammengestoßen war.

Nach Angaben des Vereins sei diese "absolut glaubhaft".

"Wir werden Adrian in jeder Hinsicht schützen und unterstützen", sagte Manager Preetz im Anschluss an das Gespräch: "Wir sind froh, dass jetzt wieder der Ball rollt und Adrian sich voll und ganz auf den Fußball und Hertha BSC konzentrieren kann."

Hertha teilte weiterhin mit, dass es keine Sanktionen gegen Ramos geben werde.

So soll Ramos in langsamer Geschwindigkeit den verbotenerweise auf der Mittelspur fahrenden Radfahrer überholt haben, der dann unvermittelt ausscherte und mit dem Auto des Berliner Stürmers zusammenstieß.

Entgegen anderslautender Meldungen sollen auch die Verletzungen des Radfahres nicht so schlimm sein, wie berichtet. Zuvor hatte es geheißen, er habe sich Knochenbrüche und ein Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

Darüber hinaus habe Ramos selbst die Polizei und den Rettungswagen gerufen. Seinen Blutalkoholwert von 0,53 Promille begründete Ramos mit einer Feier am Vorabend. In Kolumbien gilt absolutes Alkoholverbot im Straßenverkehr.

Am Montagabend war der 24-Jährige in Begleitung seiner Familie in Berlin gelandet. Die kolumbianischen Behörden hatten Ramos zuvor ohne Probleme ausreisen lassen.

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